Ratgeber rund ums Heizen und Lüften

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Deutschland befindet sich in einer Energiekrise. Die kommende Heizperiode steht im Zeichen des Energiesparens. Alle sind dazu aufgerufen, Energie einzusparen. Um die Versorgungssicherheit in Deutschland sicherzustellen, hat die Bundesregierung zwei Energiesparverordnungen beschlossen. Auf dieser Webseite geben wir Ihnen weitere Informationen, Hinweise und Tipps rund ums Heizen und Lüften.

   

Person mit Stift und Zettel vor einer großen Glühlampe und einer Heizung.

Uns ist es wichtig, unseren Mieterinnen und Mietern auch in herausfordernden Zeiten zur Seite zu stehen. Aus diesem Grund haben wir im Zuge der Energiekrise ein umfängliches Kommunikationspaket für unsere Mieterschaft entwickelt.

In persönlichen Anschreiben haben wir Sie nicht nur vor den gestiegenen Heizungs- und Warmwasserkosten eindringlich gewarnt, sondern Sie auch über die laufenden Entlastungsangebote der Bundesregierung informiert. In unserem regelmäßig aktualisierten Infoblock auf der Website, der Mieterzeitung, Flyern, Aushängen, Social Media-Kanälen und in Expertenvideos oder persönlichen Beratungsgesprächen sensibilisieren wir Sie für das Thema Energiesparen. Wir geben Ihnen Tipps wie die gestiegenen Kosten im Rahmen bleiben können und wo Sie Unterstützungsangebote finden können.

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Tipp

Spar Geld, dreh runter!

Schon ein Grad weniger Temperatur in der Wohnung spart Ihnen 6 Prozent Heizkosten!

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Tipp

Luft rein, Schimmel raus !

Stoßlüften ist günstiger und gesünder, als das Fenster auf Kipp zu stellen.

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Sicherheitshinweis

Achtung Lebensgefahr!

Niemals Gasflaschen oder Campingkocher in der Wohnung benutzen. Gefahr für Leib und Leben durch Kohlenmonoxid (CO)!

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Sicherheitshinweis

Vorsicht: Stromausfall

Benutzen Sie keine Heizlüfter und Radiotoren. Sind zu viele Geräte eingeschaltet, kommt es im Haus zu Stromausfällen.

Hilfsangebote bei Zahlungsschwierigkeiten

Sie benötigen eine Beratung zu Mietschulden? Sie haben finanzielle Schwierigkeiten? Sie suchen Hilfe bei der Beantragung von Wohngeld? Sie wollen Ihre Energiekosten senken?
Wir möchten Ihnen helfen. Alle Unterstützungsangebote finden Sie auf den Seiten der Sozialberatung der HOWOGE. Schauen Sie einfach rein!

Wichtige Formulare zur Anpassung Ihrer Betriebskosten

Unser Experte antwortet auf Ihre Fragen

Checken Sie in 7 Schritten, ob ein Heizungsausfall vorliegt!

Haben Sie die Raumlufttemperatur mit Hilfe eines Thermometers gemessen?

Die Raumlufttemperatur muss in der Mitte des Raumes auf ca. 1 m Höhe gemessen werden. Bitte achten Sie auf genügend Abstand zur Tür, zur Wand und zum Fenster. Die Temperatur sollte mindestens 20 Grad Celsius betragen.

Abbildung einer Heizung mit Pfeil am Thermostat

Haben Sie das Thermostat auf die höchste Stufe gedreht?

Frau vor Heizung

Wird nur EIN Heizkörper in einem bestimmten Raum nicht warm?

mehrere Heizungen in einer Abbildung

Werden alle Heizkörper in ihrer Wohnung nicht warm?

Zwei Personen unterhalten sich über die Heizung

Werden die Heizkörper bei Nachbarn im Haus ebenfalls nicht warm?

Tag und Nachtsituation in der Mitte ein Thermometer

Eine Frage zum Wetter: war die Nacht- bzw. Tagtemperatur kalt genug?

Unsere Anlagen werden über die Außentemperatur gesteuert. Hinweis: In sehr großen Häusern kann es etwas dauern, bis vom Anspringen der Heizung nachts z.B. bei Außentemperaturen <15°C, die Heizwärme dann auch beim Mietenden fühlbar im Heizkörper ankommt.

Wohnzimmer mit Fenster und Tür

Halten Sie Fenster und Zimmertüren stets geschlossen und sind Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt?

Es ist wichtig, dass Sie Fenster und Zimmertüren stets geschlossen halten, damit nicht unnötig Wärme aus beheizten Räumen abzieht. Außerdem sollten Heizkörper stets frei stehen und nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden.

Es liegt ein Heizungsausfall (Havarie) vor.

Allgemeiner Hinweis: Bei Häusern mit Fußbodenheizung und teilweise Handtuchheizkörpern kann es sein, dass man beim Heizen dies kaum am Boden oder dem Handtuchheizkörper merkt, da die Vorlauftemperatur <36°C beträgt. Der Heizkörper oder Boden fühlen sich zwar nicht warm an. Das Entscheidende ist jedoch die gemessene Raumtemperatur von 20°C und nicht wie warm der Heizkörper oder der Boden sich anfühlen.

Die witterungsgeführten Anlagen messen stündlich die Außentemperatur für die letzten 24 Stunden. Daraus bildet sich ein Mittelwert.  Wenn diese unter 15 °C liegt, sollte die Heizung anspringen. In sehr großen Häusern kann es etwas dauern, bis vom Anspringen der Heizung nachts z.B. bei Außentemperaturen <15°C, die Heizwärme dann auch beim Mietenden fühlbar im Heizkörper ankommt.

FAQs Heizkosten-Vorauszahlung

Sie haben Fragen zur Anpassung der Heizkosten-Vorauszahlung der HOWOGE?
Wir haben die häufigsten uns erreichenden Fragen beantwortet. Werfen Sie einen Blick in unseren Fragenkatalog.

Fragen zur Heizung

Bitte beantworten Sie zunächst einmal für sich folgende Fragen, um sicher zu gehen, dass eine Havarie vorliegt:

  • Haben Sie die Raumlufttemperatur mit Hilfe eines Thermometers gemessen? (eine Aussage wie „es fühlt sich kalt an/ mir ist kalt“ genügt nicht!)
    Hinweis: die Raumlufttemperatur muss in der Mitte des Raumes auf ca. 1 m Höhe gemessen werden (nicht neben der Tür, nicht an der Wand, nicht am Fenster etc.)
    Die Temperatur sollte in der Mitte des Raumes auf 1 m Höhe NEU 20 Grad Celsius betragen!
  • Wie ist die Stellung des Thermostates – haben Sie das auf die höchste Stufe gedreht?
  • Werden alle Heizkörper in ihrer Wohnung nicht warm?
  • Werden die Heizkörper bei Nachbarn im Haus ebenfalls nicht warm – wissen Sie das zufällig?
  • Eine Frage zum Wetter: war die Nacht/Tagtemperatur kalt genug? Unsere Anlagen werden über die Außentemperatur gesteuert. In sehr großen Häusern kann es etwas dauern, bis vom Anspringen der Heizung z.B. bei Außentemperaturen unter durchschnittlich 15°C die Heizwärme dann auch beim Mietenden fühlbar im Heizkörper ankommt.

Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantworten können, handelt es sich vermutlich um einen Havarie-Fall. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen zu den Geschäftszeiten (Mo/Mi/Do: 8-17 Uhr; Di: 8-19 Uhr; Fr: 8-13 Uhr) an unsere Dienstleister oder außerhalb der Geschäftszeiten an den Havariedienst. Den Kontakt können Sie dem Aushang in Ihrem Hauseingang oder unserer Website entnehmen.

Wenn Sie die Fragen überwiegend mit Nein beantworten können, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach kein akuter Havarie-Fall vor, sondern es handelt um die neue angepasste Heiztemperatur.

Um die Energie-Verbräuche zu reduzieren, haben wir die Vorlauftemperaturen unserer Heizungsanlagen zur Versorgung von Raumwärme abgesenkt. Es werden folgende Raumtemperaturen mindestens eingehalten:
Im Zeitraum von 06 bis 23 Uhr = 20°C
Im Zeitraum von 23 bis 06 Uhr = 18°C

Hinweis: Wann ist es eine Havarie?

Als Havarie im klassischen Sinne gelten

  • ein Rohrbruch,
  • der Ausfall von Elektrik,
  • der Ausfall der Wasserversorgung
  • sowie ein Heizungsausfall.

Von dem Einsatz von Radiatoren und Heizlüftern in den Wohnungen raten wir dringend ab, da dies das Stromnetz überlastet und so letztendlich zu einem Totalausfall der Stromversorgung des gesamten Hauses kommen kann.
Gleichzeitig möchten wir Sie eindringlich bitten, sparsam mit den vorhandenen Stromressourcen umzugehen. Ein elektronisch betriebener Heizlüfter oder Radiator verbraucht viel Strom und trägt somit nicht zum Energiesparen bei.
Tipp: Greifen Sie stattdessen auf kosten- und energiesparende Hausmittel wie Decken, warme Kleidung oder Wärmflaschen zurück.

Die abgedichteten Fenster Ihrer Wohnung verhindern einen Luftaustausch. Sind die Fenster im Herbst und Winter dauerhaft geschlossen, bleibt die warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft in der Wohnung. Die warme, feuchte Innenluft setzt sich dann am kälteren Fensterglas als Kondenswasser ab. Das Ergebnis sind beschlagene Fenster.
Daher sollten Sie während der Heizperiode mindestens zweimal am Tag, möglichst morgens und abends lüften. Nach Möglichkeit dabei alle Fenster und Türen jeweils für mindestens 10 bis 15 Minuten weit öffnen, damit es zu einem deutlichen Luftaustausch in der gesamten Wohnung kommt. Die sogenannte "Stoßlüftung" durch nur kurzzeitiges Öffnen einzelner Fenster oder die Lüftung durch gekippte Fenster reicht nicht aus. Nehmen Sie darüber hinaus bitte morgens einen Lappen und putzen Sie die Fenster trocken. Denn andernfalls kann es schnell zu Schimmelbildung an den Fugen der Fenster oder auch an Tapeten kommen.

Hinterfragen Sie bitte zunächst, seit wann diese Situation aufgetreten ist. Wir haben derzeit ein sehr hohes Anfrageaufkommen, so dass die Bearbeitung Ihrer Anfrage einige Zeit beanspruchen wird. Daher möchten wir Sie bitten sich zunächst selbst zu behelfen, indem sie unkompliziert eine Decke vor die zugige Stelle legen. Achten Sie darauf, dass die Nachbarschaft die Haustüren geschlossen hält, damit kommt weniger kalte Luft in den Hausflur und letztlich in die Wohnungen.

Sparen von Heizkosten und Warmwasser

Ein Weg, Kosten zu sparen ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie
- in der aktuellen Mieterzeitung,
- auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten
- auf der Homepage der Verbraucherzentrale und
- in der Informationskampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“

Die Wassertemperatur wird seitens der HOWOGE NICHT runter reguliert, da aufgrund von Legionellengefahr weiterhin die gleiche Vorlauftemperatur vorhanden sein muss.

Daher: um unserer aller Gesundheit nicht zu gefährden, bleibt die Temperatur für Warmwasser unverändert.

Tipp: Natürlich können Sie auch beim Warmwasser Energie und somit Kosten einsparen, indem Sie z.B. etwas weniger häufig oder etwas weniger lang duschen.

Achtung: Sie sollten alle 72 Stunden Warmwasser aus der Leitung entnehmen, um einem Legionellenbefall vorzubeugen. Mehr Informationen zum Thema Legionellen finden Sie unter www.howoge.de/trinkwasser

Bei einer durchgängigen Reduktion der durchschnittlichen Raumtemperatur um 1 Grad Celsius ist eine Einsparung von bis zu 6 Prozent möglich.

Beispielrechnung für eine 60m²-Wohnung mit durchschnittlichen Verbrauchskosten

Heizkosten gesamt 2021: 556,00 Euro/Jahr (vor Erhöhung)
Heizkosten gesamt 2022: 1.000,80 Euro/Jahr (nach Erhöhung)
abzüglich Trinkwarmwasser 2022: -300,80 Euro/Jahr
abzüglich Grundkosten für Raumheizung 2022: -200,00 Euro/Jahr
= Verbrauchskosten für Raumheizung 2022: 500,00 Euro/Jahr

Absenken der Raumtemperatur um 1°C ergibt eine Einsparung der Verbrauchskosten um durchschnittlich 6%: 30,00 Euro/Jahr
= Reduzierte Heizkosten gesamt 2022: 970,80 Euro/Jahr

Heizkosten-Erhöhung: allgemein

Die HOWOGE ist Absender des Anschreibens. Unser gesamter Postverkehr wird von unserem Dienstleister in Siegen digitalisiert. Um lange Postlaufzeiten zu vermeiden, geben wir daher unser Postfach in Siegen direkt als Absende- und Korrespondenzadresse an. Der Brief ist aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen in schwarz-weiß gedruckt, das betrifft insbesondere das HOWOGE-Logo.

Bitte bereiten Sie sich darauf vor, dass die Kostenentwicklung für Energie, insbesondere auch für Gasheizung, großen Unsicherheiten unterliegt und mit weiter steigenden Kosten zu rechnen ist.

Gehen Sie bitte davon aus, dass Sie deshalb möglicherweise dennoch eine Nachzahlung leisten müssen. Diese wird jedoch geringer ausfallen, wenn Sie Ihre Vorauszahlung jetzt rechtzeitig erhöhen. Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Durch die sehr hohen weiteren Kostensteigerungen für Gas und Fernwärme bei den Energieversorgungsunternehmen, steigen aktuell auch die Heiz- und Warmwasserkosten für Ihre Wohnung. Um Sie im nächsten Jahr vor einer sehr hohen Nachzahlung zu schützen, empfehlen wir Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung deutlich zu erhöhen.

​​​​Generell gilt: Jeder Monat, in dem Sie eine höhere Vorauszahlung leisten, zählt. Denn die Heizkosten steigen sehr stark. Die monatlichen Kostensteigerungen summieren sich. Daher geht die HOWOGE diesen Schritt und empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung außerhalb der regulären Betriebskostenabrechnung jetzt zu erhöhen. Nur so können Sie sich vor einer sehr hohen Nachzahlung im kommenden Jahr schützen. Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter  www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Um die Energie-Verbräuche zu reduzieren, werden die Vorlauftemperaturen unserer Heizungsanlagen zur Versorgung von Raumwärme abgesenkt. Es werden folgende Raumtemperaturen mindestens eingehalten:
Im Zeitraum von 06 bis 23 Uhr = 20°C
Im Zeitraum von 23 bis 06 Uhr = 18°C

Aktuell ist die Entwicklung nicht absehbar. Bitte bereiten Sie sich darauf vor, dass die Kosten für Ihre Gasheizung weiter steigen werden. Auch Fernwärme in Berlin wird überwiegend aus Erdgas erzeugt, so dass auch diese Wärmeversorgung mittelbar vom Erdgas abhängt und somit den entsprechenden Preissteigerungen unterworfen ist.

Die HOWOGE verzichtet in diesem Jahr auf eine Anpassung der kalten Betriebskosten (z.B. Kosten für Grünanlagenpflege, Aufzugkosten, Beleuchtung Treppenhäuser) in der Jahresabrechnung, obwohl auch hier die Kosten allgemein steigen.

Vorsorglich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es dennoch bei der Abrechnung zu einer Nachzahlung kommen kann, je nachdem wie sich die weiteren Preiserhöhungen der Versorgungsunternehmen und Ihr persönlicher Energieverbrauch entwickeln. Diese Nachzahlung wird jedoch in jedem Fall geringer ausfallen, wenn Sie Ihre Vorauszahlung jetzt erhöhen.

Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale

Generell gilt: Jeder Monat, in dem Sie eine höhere Vorauszahlung leisten, zählt. Daher geht die HOWOGE diesen Schritt und empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung außerhalb der regulären Betriebskostenabrechnung jetzt zu erhöhen. Nur so können Sie sich vor einer sehr hohen Nachzahlung im kommenden Jahr schützen.

Heizkosten-Erhöhung: Willensäußerung

Sie können uns Ihre Änderungswünsche oder Ihren Widerspruch auch nachträglich mitteilen. Wenn Sie nicht bis zum 19.8.2022 auf die Erhöhung der Heizkosten-Vorauszahlung reagieren konnten, kann Ihr Änderungswunsch jedoch nicht bei der Abbuchung im Monat September berücksichtigt werden. Etwaige Differenzbeträge werden wir Ihnen zurückerstatten.
Gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. Ihr Änderungswunsch wird dann zum nächsten Abbuchungslauf berücksichtigt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können. 

Die Berechnung Ihrer Betriebskostenvorauszahlung erfolgte zu einem Zeitpunkt als die Energiekrise sich noch nicht so dramatisch dargestellt hat, wie sie sich inzwischen entwickelt hat. Daher möchten wir Ihnen mit unserer nochmaligen Anpassung dringend empfehlen, dieser neuen Berechnung zu folgen.

Wenn Sie der Anpassung generell widersprechen wollen, gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können.

Falls Sie auf Grund Ihres eigenen Heizverhaltens aktuell weniger Energie verbrauchen als letztes Jahr, können Sie uns gern auch einen selbst festgelegten Betrag mitteilen, den Sie bereit sind vorausschauend für die steigenden Heizkosten zu zahlen. Gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. So kann eine Änderung der Vorauszahlung automatisiert und zeitnah erfolgen Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können.

Fragen zur Höhe der monatlichen Anpassung:

Sollten Sie durch die neue Vorauszahlung in finanzielle Schwierigkeiten gelangen, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich umgehend an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Beratung Heizkosten“ oder schreiben Sie uns.

Haben Sie schon daran gedacht?
Möglicherweise steht Ihnen auch ein Mietzuschuss in Form von Wohngeld zu (Hinweis: Das ist nicht der Fall, wenn Sie Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II, BAfÖG erhalten).
Bitte prüfen Sie Ihren grundsätzlichen Anspruch unter www.kurzelinks.de/wohngeldrechner. Sollten Sie Anspruch haben, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Berliner Wohnungsamt/Wohngeldstelle. Dazu benötigen Sie eine Mietzusammensetzungsbescheinigung zur dortigen Vorlage für die Prüfung des Anspruches. Das Formular fordern Sie ganz einfach unter https://www.howoge.de/heizkosten an.

Hilfe bei der Antragstellung gibt es bei zahlreichen Beratungsstellen, beispielsweise bei der Caritas, dem Sozialverband, Mietervereinen oder auch der Wohngeldbehörde selbst.
Scheuen Sie nicht, Kontakt aufzunehmen und auch diese Hilfsangebote zu nutzen.

​​​​​Die Kostenannahmen beruhen auf den Zahlungen für Fernwärme und Gas, die die HOWOGE gegenüber den Energieversorgern aktuell leistet und die im Laufe der Jahres 2023 Ihnen gegenüber abgerechnet werden. Darüber hinaus haben wir uns bei der Erhöhung der Vorauszahlungen an Ihren Verbräuchen orientiert. Wenn Sie viel Heizenergie verbrauchen, haben Sie auch eine hohe Vorauszahlungs-Anpassung erhalten. Ein Weg, Kosten zu sparen ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter  www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

​​​​​Bei der Erhöhung der Vorauszahlungen haben wir uns an Ihren Verbräuchen orientiert. Wenn Sie viel Heizenergie verbrauchen, haben Sie auch eine hohe Vorauszahlungs-Anpassung erhalten. Ein Weg, Kosten zu sparen ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Sollten Sie einen überdurchschnittlich hohen Verbrauch haben, informieren wir Sie gesondert und bieten ein persönliches Gespräch – eventuell zusammen mit einem Energieberater – an. Hier werden Ihnen Maßnahmen zur Reduzierung der Verbräuche bei Heizung und Warmwasser aufgezeigt.

Fragen für Transferleistungsempfänger:innen:

Damit die zuständigen Ämter (wie Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldstelle) Ihre konkreten Ansprüche auf Übernahme der Vorauszahlungserhöhung prüfen können, benötigen Sie eine Mietzusammensetzungsbescheinigung zur dortigen Vorlage. Fordern Sie das Formular ganz einfach unter www.howoge.de/heizkosten an.

Sollten Sie dennoch Schwierigkeiten bei der Übernahme der Kosten bekommen, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Amt Heizkosten“.

​​​​​Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Übernahme der Kosten durch ein Amt haben, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Amt Heizkosten“ oder schreiben Sie uns.

Kostenerstattung Rauchwarnmelder

Der Bundesgerichtshof hat durch sein Urteil vom 11. Mai 2022 die Umlagefähigkeit der Miete von Rauchwarnmeldern als Betriebskosten abgelehnt, so dass die Vermieter aufgefordert sind, diese Kosten an die Mietenden zurückzuerstatten. Dies betrifft also nur Kosten, die durch die Anmietung von Rauchwarnmelder entstehen, nicht aber deren Wartung. Bezüglich der Rückzahlung zu den Mietkosten der Rauchwarnmelder kommen wir unaufgefordert auf Sie zu. Sie müssen nichts weiter tun. Hinweis: Mit dem Erstattungsbetrag können die Mehrkosten für Heizung und Warmwasser nicht gedeckt werden, so dass wir eine Erhöhung der monatlichen Vorauszahlung dennoch dringend empfehlen. Weitere Informationen zum Thema Rauchwarnmelder finden Sie hier.

Dezemberabschlag

Für den Dezember 2022 wird die Abschlagszahlung der HOWOGE für die Heizkostenvorauszahlung an die Versorgungsunternehmen vom Bund nachträglich übernommen. Mit dem EWSG werden Haushaltskund:innen und kleinere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch bis zu 1.500 MWh (Gas) durch eine einmalige Übernahme des Betrages für Dezember entlastet.

Grundsätzlich erfolgt die Gutschrift und Verrechnung mit der Betriebskosten-abrechnung im nächsten Jahr. Wir als HOWOGE zahlen die Rechnung an die Energieversorger im Voraus und die Gutschrift wird an uns als Vermieter zu einem späteren Zeitpunkt geleistet. Es erfolgt somit an uns als HOWOGE keine direkte Auszahlung eines Betrages, sondern eine Verrechnung.

Für Mieter:innen besteht laut Gesetz die Option, den Vorauszahlungs-Betrag für Heizkosten im Dezember um den Teil zu kürzen, um den dieser in den letzten 9 Monaten erhöht wurde – also nur um den Betrag der Erhöhung könnte der Dezember-Abschlag durch Sie als Mieter:in gekürzt werden.

Mieter:innen von Neumietverträgen, deren Abschluss im Zeitraum von Februar 2022 bis zum Inkrafttreten des Gesetzes am 19. November 2022 erfolgt ist, sind von der Betriebskostenvorauszahlung in Höhe von 25 Prozent für Dezember 2022 befreit.

In beiden Fällen ist es unbedingt erforderlich, dass Sie uns über die Anwendung Ihres Kürzungsrechts umgehend schriftlich informieren – ansonsten erfolgt automatisch eine Mahnung.

Extra Tipp:  Bitte sparen Sie sich diese besondere Mühe und warten Sie wie gewohnt auf Ihre Betriebskosten-Abrechnung im nächsten Jahr, die wir schnellstmöglich erstellen. Damit erhalten Sie selbstverständlich den Ihnen zustehenden Rabatt!

Die Entlastung, die sich für Sie nach EWSG ergibt, wird aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Die HOWOGE wird daher einen Antrag auf Erstattung genau des Betrages, um den Sie entlastet werden, bei der zuständigen Stelle einreichen. Dieser Antrag wird anschließend geprüft. Daher ist es nicht vollständig sicher, dass der Betrag, den wir Ihnen erstatten, bestätigt wird. Wir behalten uns deshalb ausdrücklich vor, von Ihnen einen Teil des Kompensationsbetrages zurückzufordern, wenn die spätere Prüfung durch staatliche Stellen ergibt, dass wir Ihnen zu viel gutgeschrieben haben.

Bitte kontaktieren Sie bei Fragen unsere Kundenbetreuer:innen per Email unter kundenzentrum@howoge.de.

Mehr Informationen finden Sie unter hier.

Checklisten