Kein Licht, keine Heizung, kein Handyempfang: Wenn bei einem Stromausfall plötzlich nichts mehr geht, ist eine gute Notfallversorgung Gold wert.
Wie es ist, wenn plötzlich kein Strom mehr fließt, haben tausende Menschen in Berlin-Zehlendorf Anfang des Jahres am eigenen Leib erfahren. Einige Anwohnende berichteten, dass sie in den ersten Stunden nicht einmal wussten, was passiert war. Denn: Wenn Handy, Internet, Fernseher und Radio nicht funktionieren, kommen auch keine Informationen an. Andere haben tagelang nur auf einem kleinen Gaskocher das Essen zubereitet, weil der E-Herd außer Betrieb war. Von Dunkelheit und Kälte ganz zu schweigen. Aus diesen Erfahrungen lassen sich wertvolle Tipps und Handlungsratschläge ableiten, um im Notfall gut vorbereitet zu sein.
Für alle Fälle vorbereitet
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt eine ausführliche Checkliste zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen bereit, die dabei hilft, im Notfall die Versorgung für mehrere Tage sicherzustellen. Denn: Wer ein paar grundlegende Dinge im Haus hat, bleibt handlungsfähig und schützt sich und andere. Die Vorbereitung kostet wenig und sorgt bei Wetterkatastrophen oder Stromausfall für Komfort und Sicherheit. Folgende Dinge sollten Mieterinnen und Mieter im Haus haben:
- Taschenlampe oder Stirnlampe
- Ein batteriebetriebenes Radio oder ein Kurbelradio
- Eine Liste wichtiger Telefonnummern auf Papier
- Batterien und geladene Powerbank
- Kerzen und feuerfeste Unterlagen, Streichhölzer und Feuerzeug
- Trinkwasser (etwa zwei Liter pro Person und Tag)
- Haltbare Lebensmittel und Snacks (z. B. Nudeln, Konserven, Nüsse, Riegel)
- Eine vollständige Hausapotheke und wichtige Medikamente nach eigenem Bedarf
- Hygieneartikel wie Klopapier und Feuchttücher
Praktisch:
- ein stromunabhängiges Kochgerät (z. B. ein Campingkocher) inkl. Brennstoff
- Thermoskanne
- Thermodecken oder Schlafsack (bei Stromausfall im Winter)