Clever Geld sparen – so geht’s

Wer im Alltag viel erleben, lecker essen und dabei noch sparen möchte, kann mit diesen Tipps gut haushalten und das Leben in unseren Kiezen voll ausschöpfen.

Eine illustrative Darstellung von Kassenbons mit den Spartipps

Wer kennt es nicht: Der Monat neigt sich dem Ende zu und es ist kaum noch Geld auf dem Konto. Grund sind die gestiegenen Alltagskosten. Das merken wir beim Heizen, in unserer Freizeit oder an der Supermarktkasse. Die gute Nachricht ist: In unseren Kiezen bieten sich viele Möglichkeiten, auch in kostspieligen Zeiten clever Geld zu sparen. Mit diesen Tipps lassen sich einige Euro zur Seite legen.

Einkaufen – aber richtig

Simpel, aber effektiv: Eine klassische Einkaufsliste zu schreiben, erleichtert im Supermarkt den Überblick und bewahrt vor Impulskäufen. Bevor es losgeht, hilft es, zuhause die noch vorhandenen Vorräte zu checken, damit diese zuerst aufgebraucht werden und man das gleiche Produkt nicht doppelt kauft. Übrigens: Ein gut geplanter Großeinkauf einmal in der Woche ist auf Dauer günstiger als viele kleine Besorgungen zwischendurch. Empfehlenswert ist auch der Kauf von Vorräten, die in der Tiefkühltruhe zuhause eingefroren und portioniert werden können. Nicht zuletzt ist es ratsam, Fleisch und Fisch durch Gemüse, Hülsenfrüchte und Eier zu ersetzen – das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern oft auch gesünder.

Kleine Helfer, große Wirkung

Viele Supermärkte und Drogerien bieten Rabatte in Form von Spar-Apps oder Spar-Coupons an, mit denen sich ein Einkauf richtig lohnt – zehn Prozent auf einen Großeinkauf sparen ordentlich Geld. Auch Payback-Bonusprogramme helfen dabei, weniger Geld auszugeben. Essen retten und dabei sparen kann man über die App To Good To Go: Hier werden täglich Informationen geteilt, wo überschüssige Lebensmittel zu kleinen Preisen von lokalen Cafés und Restaurants zu haben sind. Keine Lust, selbst zu kochen? Die NeoTaste-App lädt dazu ein, den Kiez kulinarisch neu zu entdecken und günstig Restaurants zu testen – mit exklusiven Deals: zum Beispiel ein Gratiskaffee, zwei Hauptgerichte zum Preis von einem oder bis zu 25 Prozent Ermäßigung auf verschiedene Gerichte. 

Unterhaltung: Leihen statt kaufen

Bücherwürmer und Filmfans aufgepasst: In den Stadtteilbibliotheken und Büchereien Berlins können die neuesten und spannendsten Schmöker einfach ausgeliehen werden. Und nicht nur das: Onlinemedien, Musik, Spielfilme auf DVD, Zeitungen, Zeitschriften, Sprachkurse und Tonies für Kinder gibt es hier auch. Alles, was man dafür braucht, ist ein Bibliotheksausweis. Den gibt es vor Ort in der Kiezbibliothek oder online (ab 16 Jahre). Zehn Euro kostet die einjährige Mitgliedschaft zum Normalpreis. Ermäßigungen für Student:innen, Azubis und Senior:innen sind mit entsprechenden Nachweisen möglich.

Neu entdecken und verschenken

Gut erhaltene Dinge wie Kleidung, Haushaltsgegenstände oder Bücher findet man an vielen Berliner Orten, wie zum Beispiel im Verschenkeschrank Findus. Der modulare Schrank mit seinen bunten Schaufenstern bietet Menschen aus der Nachbarschaft die Möglichkeit, gut erhaltene Dinge dort abzulegen oder mitzunehmen. Dieses Kreislaufsystem spart nicht nur Geld, sondern hat auch positive Effekte auf die Umwelt und den Austausch im Kiez. Neues Altes gibt es außerdem im Gebrauchtwarenkaufhaus NochMall der Berliner Stadtreinigung zu entdecken: Auf mehr als 2.000 Quadratmetern türmen sich hier Möbel, Kleidung, Sportutensilien, Haushaltswaren, Dekoration, Elektrogeräte, Spielzeug und vieles mehr. Im Textilhafen der Berliner Stadtmission kann man Kleidung und Stoffe zum Kilopreis erwerben. Die Erlöse aus dem Verkauf unterstützen soziale Projekte der Berliner Stadtmission.

Freizeitspaß für kleines Geld

Jeden Dienstag zeigt das Cinemotion in seinen 15 Kinos alle Filme (inklusive 3D) auf allen Plätzen für nur sieben Euro. Kinder bis einschließlich elf Jahre zahlen nur sechs Euro Eintritt. Das ist großes Kino für kleines Geld. Eine Auswahl an Veranstaltungen für Familien und Kinderprogramm zeigt das Theater unterm Dach in Pankow sogar kostenlos. Wen es auch mit kleinem Geldbeutel in die Weiten der Berliner Natur zieht, der findet tolle Angebote im Umweltkalender Berlin: Tipps zu Naturerlebnissen, Nachhaltigkeitsworkshops, Vorträgen oder Exkursionen in ganz Berlin gibt es dort zu entdecken - oft kostenfrei oder zu niedrigen Preisen.

Gratis zusammen im Kiez

Auf diese Weise kann man nicht nur sparen, sondern sich gegenseitig bereichern: Ehrenamtliches Engagement im eigenen Kiez ist Hobby und erfüllende Aufgabe zugleich. Ob bei Hoffesten, auf Tauschmärkten, als Einkaufshilfe für die alte Dame von nebenan oder beim Einsatz im Gemeinschaftsgarten. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und dabei selbst auf seine Kosten zu kommen. Die HOWOGE unterstützt bei der Suche nach einem passenden Ehrenamt und fördert den Zusammenhalt der Bewohner durch entsprechende Projekte.

Weniger bezahlen? Check!

Die Verbraucherzentrale Berlin hat eine Checkliste mit Tipps und Tricks zusammengestellt, die dabei helfen, im Alltag zu sparen – von Anbieterverträgen über Haushaltskniffe bis hin zu den Stromkosten. Reinklicken lohnt sich!

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