22. Mär 2017

Mit Rat und Tat zur Seite stehen

Welche Anliegen haben die Mieter:innen?
Sehr unterschiedliche: Von „zu lauten Nachbarn“, über „mangelnde Anzahl an Parkplätzen“, bis hin zu „Funktionsstörungen an Fahrstühlen“ waren die Nachfragen bunt gemischt. Nicht alle Anliegen der Mieter:innen liegen in der Zuständigkeit der HOWOGE. Parkplätze sind zum Beispiel häufig eine Angelegenheit des Bezirks. Bei einigen Problemen konnten wir vermitteln. So wurde die Instandsetzung der Aufzuganlage in einem HOWOGE-Objekt in die Planung für 2017/2018 aufgenommen. Somit wird die Wohnqualität zeitnah verbessert. Manchmal ist es nicht einfach, die „Zuständigkeiten“ abzustecken. Wir versuchen, den Mieter:innen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und gemeinsam mit der HOWOGE Lösungen zu finden, denn jeder von uns ist ebenfalls Mieter:innen und kann sich mit einigen der Anfragen identifizieren. Der Mieterrat wurde vor allem installiert, um bezogen auf Neubauplanung, Quartiersentwicklung und Instandsetzung die Transparenz in beide Richtungen – HOWOGE und HOWOGE-Mieter:innen – zu stärken und beratend tätig zu sein. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wir versuchen, ihr mit großer Sorgfalt gerecht zu werden. Auch die teils schon lange bestehenden Mieterbeiräte sind ein wichtiger Partner. Mit ihnen konnten wir schon eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen.

In der Dolgenseestraße entsteht bald ein neues HOWOGE-Haus. Wie war der erste Infoabend dazu?
Die Anwohner:innen konnten Fragen stellen und mit den Beteiligten ins Gespräch kommen: mit der HOWOGE, Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen und Betreiber:innen der geplanten Senioren-WG. An Plakatwänden wurden Planungsdetails gezeigt, ein Modell veranschaulichte den Baukörper. Das Vorhaben kam für viele Mieter:innen überraschend: Eine erste Information erhielten sie im November. Ab Frühjahr soll gebaut werden. Wir haben zwischen HOWOGE und Mieter:innen vermittelt und die Hintergründe erläutert, zum Beispiel die gesetzlichen Grundlagen zu Art und Umfang der Bebauung. Auch ging es um den politischen Auftrag der Landesregierung an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, der hinter dem Bauvorhaben steht: Sie sollen in möglichst kurzer Zeit neuen Wohnraum schaffen. Die Interessen der Anwohner:innen dürfen dabei nicht in den Hintergrund treten. Das haben wir versucht zu transportieren.

Mehr Infos finden Sie unter:
www.howoge-mieterrat.de

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