Leistungsstärke für Berlin

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HOWOGE legt Jahresbilanz 2010 vor - Gute Ertragslage, Neues auf den Weg gebracht, höchste Mieterzufriedenheit

25. Mär 2011

Mit einem deutlichen positiven Jahresergebnis, einem Jahresüberschuss von 30,1 Millionen Euro (Vorjahr: 32,6) schließt die HOWOGE das Jahr 2010 ab.

Monika Kuban, die Aufsichtsratsvorsitzende, zeigte sich sehr zufrieden mit dem guten Abschluss: "Ich freue mich nicht nur über das gute Ergebnis, sondern auch darüber, dass wir dieses auch in einem Jahr erreicht haben, das für die HOWOGE von großen Problemen geprägt war. Die Entdeckung der Verstöße gegen Vergaberecht bei Planungsleistungen vor einem Jahr und die darauf folgende fristlose Kündigung der beiden Geschäftsführer waren für die 'normale' Arbeit der HOWOGE durchaus schwierige Rahmenbedingungen. Das gute wirtschaftliche Ergebnis, wie auch die immer wieder dokumentierte Zufriedenheit der Mieter machen aber erneut deutlich: Die HOWOGE ist – auch im Vergleich zu anderen – ein hervorragend aufgestelltes und leistungsstarkes Unternehmen."

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben viel erreicht und das Sanierungsprogramm für die erworbenen Wohnbestände in Berlin-Buch auf 'grün' gestellt", freut sich Reinhard Baumgarten, Interimsgeschäftsführer der HOWOGE.

Ab Anfang April folgen ihm Sophia Eltrop als kaufmännische Geschäftsführerin und Stefanie Frensch als Geschäftsführerin für den Bereich Immobilien nach.

Nachfolgend einige Eckdaten des Wirtschaftsjahres 2010:

Die Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft Hausbewirtschaftung erhöhten sich 2010 auf 278,8 Millionen Euro (Vorjahr: 263,8).

Die Nettokaltmiete der von der HOWOGE im Berichtsjahr bewirtschafteten 51.303 Wohnungen lag durchschnittlich bei 5,22 Euro/qm (Vorjahr: 5,16).

Ohne die Bestände in Berlin-Buch sank die Leerstandsquote auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,6). Durch den Sondereinfluss Standort Buch stieg die Leerstandsquote insgesamt auf rund 2,5 Prozent (Vorjahr 2,0).

Die Mietrückstandsquote lag Ende des Geschäftsjahres 2010 bei 0,51 Prozent.

Neben planmäßigen Darlehenstilgungen in Höhe von 54,5 Millionen Euro aus dem Cashflow des laufenden Geschäfts erfolgten Sondertilgungen von rund 47,6 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote beträgt 46,6 Prozent.

Der Kernwohnbestand im Konzern mit über 48.000 Wohnungen ist annähernd komplett saniert und das Wohnumfeld neu gestaltet. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die Modernisierung von 146 Wohnungen in 12 Lichtenberger Objekten abgeschlossen. Das Unternehmen investierte hier 5,9 Millionen Euro.Weitere Schwerpunkte der Bautätigkeit waren im abgelaufenen Geschäftsjahr periodische Instandsetzungsarbeiten im Wert von 8,7 Millionen Euro und Aufwertung des Wohnumfeldes im Wert von 0,3 Millionen Euro.

Durch die komplexe Instandsetzung und Modernisierung erreicht die HOWOGE pro Wohnung die geringsten CO2-Emissionen der kommunalen Wohnungsunternehmen.Auch bei den Betriebskosten lag das Lichtenberger Wohnungsunternehmen schon beim Vergleich der Betriebskostenkennzahlen für 2009 deutlich unter dem Durchschnittswert der anderen kommunalen Gesellschaften (HOWOGE 2009: 1,97 Euro/qm, Durchschnitt andere kommunale Gesellschaften 2009: 2,40 Euro/qm). Für 2010 erreicht die HOWOGE einen Wert von 2,03 Euro/qm.

Die Kompetenz der HOWOGE als mieterorientiertes Dienstleistungsunternehmen zeigt sich im Ergebnis der deutschlandweiten Benchmarkstudie "Wohnungswirtschaft 2010" zur Mieterzufriedenheit. Es wurden deutschlandweit Mieter von 30 großen Wohnungsunternehmen, darunter zehn Berliner Unternehmen, befragt. Die HOWOGE erreichte Platz eins. Als einziges Wohnungsunternehmen erzielte sie auf einer Punkteskala von 1 bis 100 mit 72,6 Punkten einen Wert über 70 Punkte.Neben der Kundenzufriedenheit insgesamt, wurden auch Details, wie das Image, die kaufmännische und technische Kundenbetreuung und der Hausmeisterservice beurteilt. Für Kiezmanagementmaßnahmen hat die HOWOGE ca. 1 Million Euro investiert.

Das Prinzip der Vergabe im Wettbewerb auch bei Planungs- und Architektenleistungen ist umgesetzt. Die Vergabe, Beauftragung und Durchführung der Planungsleistungen und Baumaßnahmen für das Sanierungsprojekt Buch begleitet ein unabhängiges Monitoring-Team. Grundlage ist eine im Juli 2010 zwischen Transparency International Deutschland e.V. und der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH geschlossene Vereinbarung.

Ein Schwerpunkt in 2011 und den folgenden Jahren ist die Sanierung in den Beständen in Berlin-Buch. Insgesamt 1.200 HOWOGE-Wohnungen werden 2011 saniert. Der Vermietungsbeginn von fertig sanierten Wohnungen des ersten Bauabschnittes ist zu Beginn des IV. Quartals 2011 vorgesehen. Über das Baugeschehen und die Entwicklung von Buch insgesamt wird in einer Infobox am Standort Buch umfassend informiert.

Die energetische Sanierung der Bucher Bestände wird den CO2-Ausstoß um ca. 1.750 Tonnen pro Jahr reduzieren und damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Landes leisten. Für die Mieter bedeuten die Maßnahmen eine deutliche Senkung der Heiz- und Warmwasserkosten.
Bis Ende 2013 soll das Sanierungsvorhaben unter dem Motto "Buch Vital!" im Wesentlichen abgeschlossen sein. Das Wohnungsunternehmen plant dafür 100,0 Millionen Euro ein.

Weiterhin im Fokus stehen die Sicherung und der Ausbau des Konzerns als Bestandshalter. Der Wohnungsbestand wird durch weitere Zukäufe erweitert. Mieterzufriedenheit, Stabilisierung des Leerstandsniveaus, die Berücksichtigung des Mietenkonzepts des Senats bei Mietsteigerungen und nachhaltige Stadtentwicklung sind Prämissen. Neben dem Ankauf von Objekten in der Lichtenberger Treskowallee/Waldowallee nimmt die HOWOGE am Bieterverfahren zum Erwerb des ehemaligen Studentenwohnheimes der Hochschule für Technik und Wirtschaft teil.

Der Konzern

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Tochtergesellschaften
– Wohnungsbaugesellschaft Lichtenberg mbH
– HOWOGE Servicegesellschaft mbH
– HOWOGE Wärme GmbH
– GRATUS Immobilienservice GmbH

Geschäftsführung
Dr. Reinhard Baumgarten
ab Anfang April 2011: Sophia Eltrop und Stefanie Frensch

Prokuristen
Angelika Gramß
Jörg Busse
Michael Wagner

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