Abbild einer Heizung

Betriebskosten­vorauszahlung anpassen

Choose your language

So können Sie eine hohe Nachzahlung vermeiden

Viele von uns bewegt die aktuelle Energiepreisentwicklung. Die Preise für Rohstoffe und Energie sind aufgrund der aktuellen außenpolitischen Ereignisse am Weltmarkt seit Monaten drastisch gestiegen. Hinzu kommen Preisaufschläge aus der CO2-Steuer. Hiervon sind alle Energieversorger in Deutschland und damit auch Sie direkt als Verbraucher:in betroffen. Auch die HOWOGE muss darauf reagieren und daher die die Beträge für die Betriebskostenvorauszahlung im Rahmen der nächsten Betriebskostenabrechnung für alle Mietverhältnisse erhöhen.

Tipp: Handeln Sie vorausschauend und passen Sie bereits jetzt Ihre monatlichen Vorauszahlungsbeträge an, da sich der Versand der Betriebskostenabrechnung 2021 bis zum Ende des Jahres erstrecken kann!

Der Vorteil: Bei einer vorzeitigen Anpassung Ihrer Vorauszahlung für Heiz- und Warmwasserkosten können Sie für das Abrechnungsjahr 2022 bereits jetzt etwas ansparen. Dies reduziert im kommenden Jahr eine mögliche Nachzahlung oder kann sie gegebenenfalls sogar vermeiden. Wir empfehlen, Ihre bisherige Vorauszahlung, um rund 50 Prozent zu erhöhen. Diese Erhöhung wird dann bei der regulären Anpassung der Vorauszahlungen im Zuge der Betriebskostenabrechnung 2021 berücksichtigt. Hinweis: Wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung erhalten, ist eine eigenständige Erhöhung der Vorauszahlung nicht ratsam, da hierzu die Zustimmung des zuständigen Amtes vorliegen muss.

Über das folgende Formular können Sie uns Ihren Anpassungswunsch für Ihre Vorauszahlungen für Heiz-/und Warmwasser mitteilen:

Bitte schauen Sie sich die markierten Felder noch einmal an.

    * Pflichtangaben

    .
    .
    ,
    EURO

    Sollten Sie Schwierigkeiten mit künftigen Zahlungen haben, kommen Sie auf uns zu: Treten Sie frühzeitig mit uns in Kontakt und wir finden gemeinsam eine Lösung. Neben Ihrer zuständigen Kundenbetreuerin oder Ihrem Kundenbetreuer bietet Ihnen unsere Abteilung Soziales Management Unterstützungsleistungen an, wenn für Sie eine finanzielle oder soziale Härte besteht. Schreiben Sie in diesem Fall an sozialesmanagement@howoge.de oder rufen Sie uns an.

    Weitere Kontaktinformationen finden Sie hier.

    Tipps zum Energie sparen

    Sparen und Umwelt

    Wir möchten nicht nur für unsere Mieter:innen da sein, sondern auch für unsere Umwelt. Deshalb engagieren wir uns für mehr Nachhaltigkeit im Klimaschutz. Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie auch einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten. Und das kann Ihnen sogar helfen, Geld zu sparen.

    Bild –
    Bild –

    Achten Sie in Ihrer Wohnung auf sogenannte Stromfresser. Im Haushalt verbrauchen Elektrogeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen, Fernseher oder PC rund die Hälfte des Stroms. Darum sollten Sie beim Neukauf auch immer auf den Energieverbrauch achten. Viele Geräte entnehmen im Standby-Modus sogar noch Strom, obwohl sie eigentlich ausgeschaltet sind. Und das nicht zu knapp. Das beste Gegenmittel ist eine schaltbare Steckerleiste. Mit einem Klick sind dann gleich mehrere Geräte vom Stromnetz getrennt.

    Die Heizkosten werden einmal im Jahr abgerechnet. In der Heizkostenabrechnung wird eine Vorauszahlung und der tatsächliche Verbrauch ausgerechnet. Dann müssen Sie entweder Geld nachzahlen oder haben ein Guthaben.

    Durch maßvolles Heizen können Sie unter Umständen Geld einsparen. Achten Sie bitte aber auf einen richtigen Umgang mit der Raumtemperatur und schaffen Sie ein gutes Verhältnis zwischen Heizen und Lüften.

    Tipps zum rundum das Thema Heizen und Lüften finden Sie hier.

    In Toiletten und Spülen gehören nur Abwässer, aber unter keinen Umständen Müll. Toilettenpapier ist unbedenklich, weil es sich im Wasser auflöst. Manche Hygieneartikel können die Rohre verstopfen und in der Kanalisation und in den Klärwerken Schäden anrichten, z. B. Binden, Tampons, benutzte Zellstofftaschentücher oder Kosmetiktücher. Auch Medikamentenreste lassen sich nur schwer aus dem Abwasser filtern. Speisereste in den Rohren und in der Kanalisation locken Ratten an.

    Entsorgen Sie Müll daher ausschließlich über die vorgesehenen Tonnen (-> Mülltrennung). Bitte beachten Sie: Bei einer Rohrverstopfung lässt sich normalerweise genau feststellen, wo sie entstanden ist. Sämtliche Reparaturkosten trägt die verursachende Stelle. Das kann teuer werden.

    Wenn Sie weniger Wasser verbrauchen, dann sparen Sie auch Kosten für Wasser, Abwasser und für die Energie zum Erwärmen. Duschen zum Beispiel verbraucht dreimal weniger Wasser als Baden. Eine Toilettenspülung mit Spülstopp-Taste spart 50 % Wasser ein. Tropfende Wasserhähne sollten nicht nur für ein intaktes Wohngefühl repariert werden. Bis zu 50 Liter Trinkwasser verbraucht ein undichter Wasserhahn am Tag. Sie sollten nichtsdestotrotz Stehwasser in den Rohren vermeiden. Lesen Sie hierzu die Hinweise unter -> Gesundheit -> Legionellen.

    Auch beim Benutzen einer Waschmaschine können Sie einiges beachten. Wählen Sie z.B. eine Temperaturstufe niedriger und sparen Sie damit Energie. Lesen Sie hierzu auch die Bedienungsanleitung Ihrer Waschmaschine.

    Asbesthaltige Bodenplatten stellen kein Gesundheitsrisiko dar, denn die Asbestfasern sind in den Platten fest gebunden. Unbeschädigte Bodenplatten sind deshalb für Mieter:innen nach Auskunft des zuständigen Landesamtes für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) unbedenklich. Führen Sie keine Arbeiten wie Bohrungen, Schleifen oder Sägearbeiten an den Böden oder Wänden Ihrer Wohnung durch, wenn sich auf diesen offen verlegte PVC-Platten, Laminat oder Linoleum befinden. Vorhandene Platten, auch lose Teile, dürfen nicht entfernt werden und müssen unverzüglich den Geschäftsstellen der HOWOGE mitgeteilt werden. Die Bauteile werden daraufhin geprüft und in Abstimmung mit dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) wird eine sichere Entfernung etwaigen Asbests durch Spezialunternehmen veranlasst. Sofern Sie eigene Teppichböden oder andere Fußbodenbeläge entfernen wollen, unter denen sich Kunststofffliesen befinden, bitten wir Sie ebenfalls, dies vorab mit uns abzustimmen.

    Hinweis: Beachten Sie die in Ihrem Mietvertrag aufgeführten Verhaltensregeln in Bezug auf Böden und Wände.