Gesellschaftliches Engagement "Engagement ist für uns keine PR-Strategie"

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Warum unterstützt die HOWOGE eigentlich Vereine und Projekte? Und was haben die Mieter:innen davon? Das erklärt uns die Leiterin des Sozialen Managements, Petra Grampe, im Interview.

Frau Grampe, die HOWOGE engagiert sich gesellschaftlich. Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass wir soziale Verantwortung übernehmen. Wir unterstützen oder initiieren Projekte, die die soziale Infrastruktur in unseren Wohnquartieren fördern. Das sind zum Beispiel Beratungs-, Hilfs- und Freizeitangebote. Diese sind für lebenswerte Quartiere genauso wichtig wie Häuser, Wege und Einkaufsmöglichkeiten. Unser Engagement ist Teil unseres Daseinszwecks als kommunale Wohnungsbaugesellschaft des Landes Berlin.

Gruppe Kinder beim Pfeil und Bogen schießen

Und was habe ich als Mieter:in davon?

Sie finden vor Ihrer Haustür Freizeit- und Sportangebote. Sie können gemeinsam gärtnern, sich in Notlagen beraten lassen oder mit Nachbar: innen kreativ werden. Für Ihre Kinder gibt es Ferienangebote. Und dank der HOWOGE-Stiftung Stadtkultur können Sie zum Beispiel kostenlos an Tabletkursen teilnehmen sowie vieles mehr.

Das klingt nach einer großen Bandbreite.

Ja, insgesamt fördern wir jährlich fast 100 Projekte aus den Bereichen Bildung, Forschung, Kultur, Ökologie, Soziales und Sport. Übrigens Wir wollen Gemeinschaft schaffen. nicht nur mit Geld, sondern auch mit unserer eigenen Arbeitskraft. Und wir bieten auch selbst Beratungen an – zum Beispiel bei Mietschulden oder wenn Sie in einer sozialen Notlage stecken.

Tisch von oben mit Essen im Familienzentrum

Warum engagiert sich die HOWOGE überhaupt?

Wir wollen Gemeinschaft schaffen. Durch die Angebote merken die Menschen, dass sie nicht alleine wohnen. Dass sie etwas gestalten, sich gegenseitig helfen können. Gesellschaftliches Engagement ist für uns keine PR-Strategie. Wir wollen langfristig Quartiere entwickeln. Da muss man weiter schauen als nur auf die reine Bewirtschaftung von Wohnhäusern.

Woher wissen Sie, was Ihre Mieter:innen brauchen?

Wir halten engen Kontakt zu den Akteuren vor Ort. So wissen wir immer, wie sich die Bedürfnisse der Menschen verändern und wo Unterstützung nötig ist.

Können sich Mieter:innen auch selbst engagieren?

Klar! Verantwortung hört nicht an der eigenen Wohnungstür auf. Jeder kann etwas dazu beitragen, dass es ein lebendiges Miteinander im Kiez gibt. Ehrenamtliches Engagement unterstützen wir gern.