Kiezgeschichten

Der Schnee kann kommen

Der Schnee kann kommen!

Um Wintersport zu treiben, muss man nicht bis zum nächsten Mittelgebirge fahren. Auch Berlin bietet viel Spaß im Schnee – in allen Schwierigkeitsgraden.

Rodeln vor der Haustür 
Schlittenfahren passt zu Berlin: Es braucht keine hohen Berge, und jeder kann mitmachen – zur Not reicht eine Plastiktüte, um bergab zu fahren. HOWOGE-Mieter können sich aber auch einen schnellen Schlitten zu Sonderkonditionen besorgen, mit der Service-Karte gibt es 20 Prozent Rabatt (siehe Coupon). Und los geht‘s auf den Rodelhang. In Rummelsburg und Karlshorst bieten sich die Dolgenseestraße bzw. der Hönower Weg/Ecke Mellenseestraße 9-12 an. In Hohenschönhausen ruft der Coca-Cola-Berg an der Passower Straße. Auch am Malchower See (zwischen Hohenschönhauser Weg und Fenngraben), am Barther Pfuhl (Zingster Straße) sowie im Wustrower Park kann man flott abwärts flitzen. In Buch ist die Sportanlage in der Schule Buch 4 die erste Adresse (Ernst-Busch-Str. 27). Und in Treptow locken der Rodelberg südlich des Plänterwalds (Köpenicker Landstraße/Rodelbergweg) sowie der Hang an der Südostallee auf Höhe der Hausnummer 212. 

Alle Rodelbahnen auf: www.berlin.de/orte/rodelbahnen

Langlauf ist Dauerlauf
Skifahren? Da denken viele zuerst an geschmeidige Abfahrten und den Einkehrschwung in die Skihütte. Dabei dienen die schmalen Bretter auch zum Ausdauertraining. Stichwort: Langlauf. Wer das 380-Hektar-Gelände des Tempelhofer Feldes auf Skiern umrunden will, sollte richtig fit sein. Und der eisige Wind pfeift dort zuweilen wie in den Alpen. Sogar einige präparierte Loipen gibt es in Berlin, eine besonders schöne im Britzer Garten: Dort führt eine sechs Kilometer lange Strecke vom Tor am Sangerhauser Weg in Richtung Freilandlabor Britz. Wer die Stadtgrenzen hinter sich lässt, hat eine noch größere Auswahl. Im Dahme-Seen-Naturschutzgebiet gibt es mehr als 20 Loipen. 

Weitere Tipps auf www.visitberlin.de/de/artikel/ski-langlauf

Skifahren – fast alpin
Zugegeben, der richtige Schwung will im flachen Berlin nicht aufkommen. Aber echten Skifans ist kein Hang zu flach. Mit 120 Metern ist der Teufelsberg die unangefochtene Spitze der Stadt (Teufelsseechaussee). Gleich danach folgen die Müggelberge, die es auf bis zu 115 Meter bringen. Vielen gelten sie als die besten Pisten Berlins – inklusive natürlicher Sprungschanzen. Der Trümmerberg im Volkspark Prenzlauer Berg (91 Meter, Hohenschönhauser Straße) hätte einst sogar fast einen Skilift bekommen. Eine der längsten Pisten (220 Meter!) bietet der Insulaner im Süden Schönebergs, zwischen Munsterdamm und Prellerweg. Und wer nach erfrischender Abfahrt den 75 Meter hohen Berg mit reiner Muskelkraft erklommen hat, der ist auch fit für die Alpen! 

Mehr unter: www.visitberlin.de/de/artikel/rodeln-und-skifahren

Eislaufen wie die Profis
Im Sportforum ist bei jedem Wetter Winter! Auf den Bahnen des Olympiastützpunkts trainieren nicht nur die Eisbären, sondern auch die besten Eisläufer Deutschlands. Die Innenfläche der Laufbahn ist – außer vor Wettkämpfen – von Herbst bis Frühjahr täglich für das Publikum geöffnet. Selbst die äußere Profi-Strecke ist oft für alle zugänglich. Schlittschuhe leiht man sich vor Ort ab vier Euro. Den Schliff in Olympia-Qualität gibt es schon ab fünf Euro. Jeden zweiten Freitag im Monat ist Eisdisko von 21 bis 23 Uhr. 

Sportforum Hohenschönhausen
Konrad-Wolf-Str. 39
Öffnungszeiten unter www.eislaufen-berlin.de

Eisbaden – nur mit kühlem Kopf!
Sinken die Temperaturen unter null Grad, steigen die einen in die warme Badewanne und die anderen in den Orankesee. Zum Beispiel die Berliner Seehunde, ein Verein passionierter Eisschwimmer im Alter von 12 bis 79 Jahren. Seit 1980 sind sie als Abteilung „Winterschwimmen“ in der SG Bergmann-Borsig organisiert.
Das kurze Bad im kalten Wasser belebt den Kreislauf und stärkt das Immunsystem. Doch Vorsicht ist geboten! Neulinge sollten nichts überstürzen und erstmal zuhause mit kalten Duschen üben. Jeder bleibt nur solange im Wasser, wie es ihm gut tut. Der Kopf sollte immer über dem Wasser bleiben. Es gibt keinen Wettbewerb. Nach dem Bad bitte sofort in warme Kleidung schlüpfen. 

Für Interessierte: Die Berliner Seehunde gehen von Mitte September bis Ende April jeden Sonntag um 10 Uhr im Freibad Orankesee ins Wasser. Zum traditionellen Eisfasching in fantasievollen Kostümen am 10. Januar sind aber auch Schaulustige herzlich eingeladen. 

10. Januar, 14 Uhr
30. Winterschwimmen in Berlin (WiB) – Eisfasching im Freibad Orankesee
Gertrudstr. 7
13053 Berlin
www.berliner-seehunde-orankesee.de

Eisklettern auf dem Kegel
Auf dem alten Reichsbahn-Gelände an der Revaler Straße klettern Schwindelfreie das ganze Jahr über auf dem „Kegel“ herum. Im Winter verwandelt sich der fast 20 Meter hohe Ex-Bunker in eine besondere Attraktion: Sinken die Temperaturen für mindestens eine Woche unter minus vier Grad, packt das Kegel-Team die Wasserschläuche aus und verpasst dem Betonklotz eine senkrechte Eiswand, die einer Gletscherspalte in nichts nachsteht. Doch anders als in den Alpen ist die Besteigung kaum gefährlich. Hier in Friedrichshain kann man sich gut abgesichert ausprobieren. Steigeisen und Eishacken gibt es vor Ort zum Ausleihen, das Kegel-Team gibt Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene.

Der Kegel
Revaler Str. 99
derkegel.de

Schicke Schlitten
zum Sparpreis

Mieterinnen und Mieter der HOWOGE erhalten gegen Vorlage ihrer Servicekarte in allen Hellweg-Baumärkten einen Rabatt von
20 Prozent auf Schlitten, Bobs und „Alpen-Ufos“.

Mehr Infos und Winterideen unter www.hellweg.de

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Wintersport-Tipps?

Viele Indooraktivitäten für die kalte Jahreszeit haben wir für Sie hier zusammengestellt.