COBE Berlin GmbH

Bild – COBE Berlin GmbH

Stadtplanungs- / Architekturbüro: 
COBE Berlin GmbH

Landschaftsarchitekturbüro: 
Felixx landscape architects & planners

Städtebauliche Leitidee, Einfügung in die Umgebung

Das Konzept setzt auf eine Mischung städtebaulicher Typologien unter Vermeidung langer Gebäudezeilen und Verzicht auf eine geschlossene Randbebauung entlang der Hauptstraßen. Die offenen Blockstrukturen sollen ein Durchqueren des Quartiers, die äußere Vernetzung und die Erreichbarkeit äußerer Zielorte sowie des ÖPNV begünstigen. Wegebeziehung zum Volkspark durch das Quartier.

Baulich-räumliche Gliederung, Gebäudetypologie

Das Quartier wir durch „Wohnblöcke“ unterschiedlicher Dimension und Typik gebildet. An der Hauptstraßenkreuzung wird ein XXI-geschossiges Hochhaus platziert, im Südwesten ein Solitärgebäude mit vier Parkhausgeschossen, auf die studentisches Wohnen mit einem Dachflächen-Sport- und Bewegungsraum aufsetzt.

Entlang der Hauptstraßen befindet sich ein I-geschossig hoher Vorbereich als überbauter Kfz-Parkraum, dessen Plattform von der Wohnbebauung entlang der Hohenschönhauser Straße als „Südterrasse“ genutzt wird und vor dem Hochhaus den Teil eines „semi-offenen Perimeterblockes“ bilden soll. Entlang des Weißenseer Weges setzt sich dieses Deck fort und bindet durch einen eingeschossigen Sockelkranz den nordöstlichen Baublock mit der teilweise zweigeschossigen Kita ein.

Gebäudenutzungen, Wohnungstypologie

Die Wohngebäude werden einfach, aber abwechslungsreich gegliedert mit Zwei- bis Fünfspänner-Einheiten und hohem Anteil durchgesteckter Wohnungen konzipiert, die Hauseingänge sind überwiegend nord- und ostseitig angelegt.

Studentisches Wohnen auf dem Parkhaus im Südwesten, Kita mit Freiflächen im nordöstlichen Block.

Freiraumkonzept

Thematisch gegliederte Teilräume bilden das Freiraumge­füge eines „Stadtraummosaiks“, das sich mit seinem „Garten-system“(„Stadtteppich“) in die umgebenden Freiräume ergänzend einfügen soll. Zu dessen Bestandteilen gehören ein zentraler Quartiersplatz, unterschiedlich profilierte Blockinnenräume, vernetzende Wegeachsen zwischen den Blöcken und die Grünflächen auf den Garagenplateaus.

Spielbereiche werden an jeweils besonnten Standorten innerhalb und außerhalb der Blöcke angedeutet. Ein zentral gelegener Wasserplatz (nicht verortet) soll als Regenrückhaltebecken fungieren. Der Alleenbestand an der Hohenschönhauser Straße wird aufgegeben.

Erschließungs- und Stellplatzkonzept

Nutzung der vorgegebenen Zufahrten von den Hauptstraßen, öffentliche Straße entlang des westlichen Quartiersrandes, öffentlich nutzbare Straße entlang des nördlichen Quartiersrandes.

Kfz-Stellplätze im südwestlichen Parkhaus, als Parkgaragen in einem Untergeschoss und teilweise im EG unter den vorgelagerten Plattformen sowie im VARENTA-Bereich als angehobene Souterrain-Tiefgarage unterhalb des nordwestlichen Blockes.

Sonstiges, Besonderheiten

Stahlskelettbaukonstruktionen, mit dem Ziel, Flexibilität für spätere Grundrissanpassungen zu erreichen. Sport- und Bewegungsflächen auf dem Dach des Park- und Studierendenhauses.

Die Plattformen der vorgelagerten Garagenbauten greifen in die Straßenverkehrsflächen der Hauptstraßen ein, der dortige Baumbestand wird gänzlich aufgegeben.