Die Gartenstadt weiterbauen

Frühzeitige Beteiligung zum Bauvorhaben Detlevstraße in Hohenschönhausen

Berlin wächst an vielen Orten. Auf dem Areal zwischen der „Gartenstadt Hohenschönhausen“, S-Bahnhof Gehrenseestraße und dem südlichen Gewerbegebiet Marzahner/Plauener Straße plant die HOWOGE ein Bauvorhaben mit ca. 400 Wohneinheiten für Singles und Studierende sowie Senioren und Familien. Auf der Freifläche entlang der Detlevstraße soll sich ein neues Quartier entwickeln. Das Besondere: Die HOWOGE baut ausschließlich Mietwohnungen und vermietet die Hälfte davon belegungsgebunden und zu nur 6,50 Euro pro Quadratmeter. Die andere Hälfte wird zu Mieten von in der Regel unter 10 Euro pro Quadratmeter angeboten. Damit wird dringend benötigter, günstiger Wohnraum für Berlin zur Verfügung gestellt.

Nicht nur der Schallschutz zur Bahn und zum Gewerbe soll mit dem Neubau für bestehende Anwohner verbessert werden, sondern das gesamte Quartier mit weiteren wohnverträglichen Nutzungen, wie einem Bäcker oder Kiosk sowie einer Kita ergänzt werden. Auch Flächen für die Ansiedlung von Ärzten und Seniorenwohngemeinschaften sollen zur Verfügung gestellt werden. So entsteht auch ein Mehrwert für die schon ansässigen Anwohner.

Für das geplante Neubauvorhaben an der Detlevstraße hat die HOWOGE ein umfassendes Beteiligungs- und Kommunikationsverfahren entwickelt. Vor Beginn der Planung wurden seit April verschiedene informelle Beteiligungsformate mit den Anwohnern durchgeführt:

1. Gartenzaungespräche im April 2018 in der Gartenstadt: 

Direkte Gespräche „am Gartenzaun“ mit Anwohnern und Vorstellung des weiteren Verfahrens mit Übergabe der 1. Ausgabe der Informationsbroschüre „Hallo Gartenstadt“.

© AG.Urban

2. Wunschpunsch am 6. Mai 2018 auf dem Roderichplatz:

Moderierte Gruppendiskussion mit Einzelgesprächen zur Information über das Bauvorhaben und Konsultation von Wünschen, Anregungen und auch Sorgen der Anwohner

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3. Marktstände am 26. Mai 2018 auf dem Roderichplatz:

Moderiertes Gruppengespräch mit anschließender thematischer, moderierter Diskussionen mit Fachleuten zu den Themen „Verkehr & Erschließung“, „Grün & Lärm“, „Quartier allgemein“ und einem „Spieltisch“ zur städtebaulichen Diskussion

4. Rückmeldung am 20. Juni 2018 im Bürgerschloss Hohenschönhausen: 

Präsentation der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses und Diskussion mit den Anwohnern; Vorstellung der Parameter, die von den Architekturbüros bei der Planung des Bauvorhabens zu berücksichtigen sind

Aktuell wird die Aufgabenstellung für die Architekturbüros weiter ausgearbeitet. Es soll ein zweiphasiger Architekturwettbewerb durchgeführt werden, der ebenfalls vorbereitet wird. In einem ersten Schritt soll so eine geeignete städtebauliche Lösung für das Quartier erarbeitet werden. In der zweiten Phase werden die entworfenen Gebäude weiter ausformuliert – es entstehen Entwürfe für Grundrisse und Fassaden.

Neuigkeiten zum Projekt finden Sie ab sofort auf dieser Webseite. Mit der Durchführung der Beteiligung wurde das Büro AG.URBAN beauftragt. Zögern Sie nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen.

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