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„Mein Falkenberg“: Neubauprojekt der drei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag, GESOBAU und HOWOGE

19. Sep 2017
Stadtplatz mit Geschosswohnungsbau

Architekturbüro Kock/Björn Rolle

• Drei Berliner Wohnungsbaugesellschaften erwerben Projektentwicklung von privatem Investor.
• Es entstehen bis 2021 insgesamt 1.240 Wohneinheiten in einer Mischung aus Geschosswohnungsbau und Reihenhäusern.
• Das gesamte Quartier „Mein Falkenberg“ umfasst über 130.000 m2 zwischen Ahrensfelder Chaussee und Gehrensee.

Vom privaten Investor in öffentliche Hand: Gewobag, GESOBAU und HOWOGE haben die drei Bauabschnitte des Wohnungsbauprojekts „Mein Falkenberg“ erworben. Verkäufer ist die BWBG Berliner Wohnbaugesellschaft, ein Joint Venture der CD Deutsche Eigenheim AG und der Interhomes AG. Somit gehen nach Fertigstellung insgesamt 1.240 Mietwohnungen und Reihenhäuser in kommunalen Besitz über und es entsteht in Lichtenberg neuer bezahlbarer Wohnraum für alle Berliner Bevölkerungsgruppen.

Gewobag: Erster Bauabschnitt

Bereits im Oktober 2016 wurde mit dem Bau der neuen Wohnsiedlung begonnen. Auf dem ersten Bauabschnitt werden für die Gewobag auf dem 71.405 m² großen Grundstücksteil 607 Wohneinheiten errichtet. Entlang der öffentlichen Straßen entstehen Wohnungen im Geschosswohnungsbau, auf den dahinterliegenden Flächen werden Reihenhäuser errichtet. Die Wohnanlage entsteht in mehreren Baufeldern Die 110 Reihenhäuser werden bis Ende 2018 fertiggestellt werden. 40% der Wohnungen werden als geförderter Wohnraum an WBS-Berechtigte vermietet.

GESOBAU: Zweiter Bauabschnitt
Östlich schließt sich der zweite Bauabschnitt an, den die GESOBAU AG erworben hat. Auf dem mit rund 36.600 m² kleineren Grundstücksteil sollen 142 Reihenhäuser, 202 Wohnungen im Geschosswohnungsbau sowie 244 offene Stellplätze entstehen. Für den Geschosswohnungsbau ist der Baubeginn im Frühjahr 2018 geplant; die sich anschließenden Bauabschnitte mit Reihenhäusern sollen bis Mitte 2020 fertig gestellt sein. Als geförderter Wohnraum wird die Hälfte der Wohnungen vermietet.

HOWOGE: Dritter Bauabschnitt
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft komplettiert die Entwicklung mit dem Erwerb des dritten Bauabschnitts, in dem 289 Wohneinheiten, davon 66 Reihenhäuser und 151 oberirdische Stellplätze entstehen. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2018, die Fertigstellung des dritten Bauabschnitts ist für Herbst 2020 geplant. Die Hälfte der Wohnungen wird als geförderter Wohnraum vermietet.

Falkenberg: grüne Oase im Nordosten
Der Ortsteil Falkenberg gehört zum Stadtbezirk Berlin-Lichtenberg. Namensgebend ist das seit dem 14. Jahrhundert bestehende Straßendorf. Mit der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 wurde der Ortsteil in die heutige Hauptstadt eingemeindet. Während im angrenzenden Marzahn in den 1980er Jahren die markante Großsiedlung errichtet wurde, blieb Falkenberg davon unberührt. Die Bebauung ist weitgehend kleinteilig und das Areal durchzogen von mehreren kleinen Gewässern sowie viel Grün. Östlich schließt sich direkt die offene Landschaft des Barnim an.

Jörg Franzen, Sprecher der Städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen werden wir im Auftrag des Senats neuen Wohnraum zu leistbaren Mieten für Berlinerinnen und Berliner schaffen. Attraktive Wohnlage mit ansprechenden Wohnungsschnitten zu guten Preisen – so sieht Wohnen bei den landeseigenen Wohnungsbauunternehmen aus. Insbesondere im Quartier „Mein Falkenberg“ können Gewobag, HOWOGE und GESOBAU breite Schichten der Bevölkerung zu sozialverträglichen Mieten – ab 6,50 €/m² bis zu durchschnittlich unter 10 €/m² nettokalt – versorgen.“

Prof. Dr. Winfried Schwatlo, Vorstand der CD Deutsche Eigenheim AG: „Das Neubauprojekt „Mein Falkenberg“ ist eines der größten Wohnbauprojekte der Hauptstadt und damit ein Prestigeobjekt der CD Deutsche Eigenheim AG sowie der Interhomes AG. Es dokumentiert deutlich die Fähigkeiten des Joint Ventures, Großprojekte erfolgreich zu realisieren und zu vermarkten.“


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