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HOWOGE plant „in Serie“ – Baustart für rund 1.500 Wohnungen in 2015/2016

22. Apr 2015

Berlin, 22. April 2015. Knapp zwei Jahre nach Start der HOWOGE-Neubauoffensive zieht die kommunale Wohnungsbaugesellschaft aus Berlin eine erste positive Bilanz. 650 Wohnungen sind bereits fertiggestellt. In den Jahren 2015/2016 wird mit dem Bau von rund 1.500 Wohnungen begonnen. „Die HOWOGE hat ihre Neubauoffensive zügig gestartet und ist jetzt weit vorn in Sachen Fertigstellung und ihrem selbstgesteckten Wachstumsziel. Wenn wir die Herausforderungen der wachsenden Stadt bewältigen wollen, brauchen wir überall in der Stadt neuen Wohnungsbau“, sagt Andreas Geisel (SPD), Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Ein Beispiel sind die Treskow-Höfe der HOWOGE, die mit 414 Wohnungen als größtes kommunales Neubauprojekt der Hauptstadt im Juni dieses Jahres vorfristig fertig gestellt werden. „Als kommunales Wohnungsbauunternehmen stehen wir vor der Herausforderung nicht nur eine bestimmte Masse an Wohnraum zu produzieren, sondern die Stadt weiter zu entwickeln“, erläutert HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch. „Daher ist es unabdingbar, dass lebendige Quartiere mit hoher städtebaulicher Qualität entstehen.“ Um dieses Ziel zu erreichen und die hohe Schlagzahl im Wohnungsneubau auch in Zukunft zu gewährleisten, plant die HOWOGE „in Serie“. Zu diesem Zweck werden Instrumente und Verfahren entwickelt und genutzt, die es möglich machen, den Anforderungen des Wohnungsmarktes an Demografie, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit gerecht zu werden.

Was heißt planen und bauen „in Serie“?
Die Grundlage für die Entwicklung von Wohnraum, der Berlinern ein Zuhause bietet, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Produkt und der Zielgruppe. Vor diesem Hintergrund hat die HOWOGE einen unternehmensspezifischen Standard entwickelt, der die Basis für alle Neubauprojekte bildet. Der sogenannte „HOWOGE-Standard“ beeinhaltet 16 einheitliche Parameter für beispielsweise Grundrisse, Erschließung oder Raumgrößen. „Die Parameter wurden nach Aspekten der Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit ausgewählt“, erklärt Stefanie Frensch. „So muss das Gros der Wohnungen barrierfrei erreichbar sein, die Flurflächen sollen bei nur rund zehn Prozent der Gesamtwohnfläche liegen und die EnEV unterschritten werden – um nur einige Beispiele zu nennen.“ Mittels dieses Standards ist es möglich, die Planungszeit zu verkürzen und bedarfsgerechte Wohnungen zu schaffen. Sämtliche Bauherrenaufgaben übernimmt die neugeschaffene HOWOGE-Neubauabteilung. Im Rahmen der Planerverfahren hat die HOWOGE einen Gestaltungsbeirat ins Leben gerufen, der aus Architekten und Stadtplanern sowie Experten der Wohnungswirtschaft besteht. Der Beirat unterstützt die HOWOGE bei der Beurteilung von städtebaulichen und architektonischen Entwürfen sowie in Gestaltungsfragen.

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