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Hohenschönhausen im Jahr 2037: Forschungsprojekt „Großwohnsiedlungen in der Zeitmaschine“

15. Feb 2018

Welchen Einfluss haben grundlegende gesellschaftliche und technische Veränderungen auf das Wohnen, Leben und Arbeiten in Hohenschönhausen? Diese Frage stellten sich die TU Berlin und das Einstein Center Digital Future (ECDF) in Zusammenarbeit mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH im Rahmen eines Forschnungsprojektes. Die ersten Zukunftsvisionen für Hohenschönhausen-Wartenberg liegen nun vor und werden ab dem 16.02.2018 von Studierenden in Plänen, Modellen und in der virtuellen Realität ausgestellt. Darüber hinaus laden die „Zukunftsplaner“ die Bewohner ein zum Diskutieren und aktiven Mitgestalten zum Beispiel an einem selbstentwickelten Planungsspiel.

 

Wann?

Freitag, 16.02.2018 / 15.00 – 21.00 Uhr / Eröffnung mit Prof. Jochen Rabe / Max Rudolph, ECFD, Prof. Jörg Stollmann / Anna Heilgemeir, TU Berlin und Stefanie Frensch / Theresa Kikut, HOWOGE

Montag, 19.02.2018 / 09.00 – 13.30 Uhr / Offene Türen
Dienstag, 20.02.2018 / 15.00 – 19.30 Uhr / Offene Türen

Wo? Warnitzer Str. 26, 13057 Berlin

Ziel der Forschungsarbeit ist es, den Blick auf die Zukunft zu erweitern und die Frage zu stellen, was Nachbarschaften stark und auch in Zukunft resilient – das heißt lebenswert und offen für Veränderungen – macht. Gegenstand sind Berliner Großwohnsiedlungen, deren Bestandshalter und Bewohner auf ein schnelleres und höheres Maß an Wandel reagieren müssen. Dabei geht es in der Forschungsarbeit in erster Linie darum, vorhandene Ressourcen zu benennen und zu identifizieren, welcher Mehrwert durch räumliche und infrastrukturelle Gestaltung in Zukunft generiert werden kann.

„Unsere wichtigste Aufgabe als Wohnungsbaugesellschaft ist es, die Stadt weiterzubauen und bestehende Quartiere zukunftsfähig zu gestalten“, sagt HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch. „Die Arbeiten der Studenten helfen uns dabei, einen ganz neuen, unverstellten Blick auf unsere Großsiedlungen zu erhalten und gleichzeitig wichtige Entwicklungen unserer Zeit, von der Globalisierung bis hin zu Veränderungen in der Gemeinschaft, mitzudenken.

Vor diesem Hintergrund fördern die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften GESOBAU AG und HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH seit Oktober 2017 gemeinsam die Professur „Urbane Resilienz und Digitalisierung“ von Prof. Jochen Rabe am Einstein Center Digital Future (ECDF) als Stifter. Die Gesellschaften unterstützen drei Jahre lang die Forschungs- und Lehrtätigkeit des renommierten Wissenschaftlers mit jährlich insgesamt 70.000 Euro. Die Fördersumme wird über den „Förderfonds Wissenschaft in Berlin“ und die Einstein Stiftung an die TU Berlin ausgereicht. Als Forschungsfeld stellt die GESOBAU das Märkische Viertel zur Verfügung, die HOWOGE das Quartier Wartenberg in Höhenschönhausen.

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