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Bronzezeitliche Siedlung auf Gelände der Treskow-Höfe entdeckt

23. Sep 2013

Auf der Baustelle für das Wohnquartier Treskow-Höfe in Berlin-Karlshorst wurde ein prähistorisches Bodendenkmal entdeckt. Wie das Landesdenkmalamt in einer ersten Einschätzung bestätigt, handelt es sich bei dem Fund um die Überreste einer spätbronzezeitlichen Siedlung aus der Zeit um 1.200 Jahre vor Christus. "Für uns ist die Unterstützung der Sicherung dieser historischen Funde ausgesprochen wichtig. Wir arbeiten sehr eng mit dem Landesdenkmalamt zusammen, um den fachkundigen Umgang mit diesem Gut zu sichern", erklärt Stefanie Frensch Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH. "Die Bautätigkeiten und die Abläufe auf der Baustelle werden auf die notwendigen archäologischen Arbeiten ausgerichtet, sodass relevante Auswirkungen auf die Fertigstellung der Treskow-Höfe aus jetziger Sicht nicht zu erwarten sind."

Die Stellungnahme des Landesdenkmalamtes beruht auf einer fünftägigen Untersuchung durch eine archäologische Grabungsfachfirma, die durch den Bauherren, die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, beauftragt wurde. Innerhalb der untersuchten Bodenverfärbungen haben die Experten Scherben und Holzkohlepartikel gefunden, die die Vermutung, dass es sich hier um eine prähistorische Siedlungsstruktur handelt, belegen.

Siedlungen aus der Bronzezeit hinterlassen in der Regel eine Vielzahl von Bodenverfärbungen ehemaliger Haus- und Kochstellen, Abfall- und Kochgruben sowie Tier- und Gehöfteinhegungen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass auf dem Gelände an der Treskowallee weitere Überreste der Wohnstätte vorhanden sind.

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