Abbild einer Heizung

Anpassung Ihrer monatlichen Heizkosten-Vorauszahlung

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Durch die sehr hohen weiteren Kostensteigerungen für Gas und Fernwärme bei den Energieversorgungsunternehmen, steigen aktuell auch die Heiz- und Warmwasserkosten für Mietwohnungen. Derzeit vereinbarte monatliche Heizkosten-Vorauszahlungen der Mieter:innen der HOWOGE werden nicht ausreichen, um die tatsächlichen Kosten zu decken.
Um unsere Mieterinnen und Mieter vor den vorhersehbar sehr hohen Nachzahlungen bestmöglich zu schützen, müssen wir jetzt reagieren. Aus diesem Grund erhöhen wir die monatliche Vorauszahlung für Heizung und Warmwasser. Jeder Monat, in dem Sie eine höhere Vorauszahlung leisten, zählt. Nur so können Sie sich vor einer sehr hohen Nachzahlung im kommenden Jahr schützen. Daher geht die HOWOGE diesen Schritt und empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung außerhalb der regulären Betriebskostenabrechnung jetzt zu erhöhen.

Erteilung Lastschriftmandat

Wenn Sie mit der Erhöhung der monatlichen Vorauszahlung für Heizung und Warmwasser einverstanden sind und Sie ein Lastschriftmandat erteilt haben, müssen Sie nichts weiter tun. Die neue Miete wird mit der nächsten Fälligkeit abgebucht.

Sofern Sie keinen Lastschrifteinzug vereinbart haben, finden Sie hier das entsprechende Formular. Alternativ ändern Sie bitte den Dauerauftrag.

Widerspruch der Anpassung

Wenn Sie der Erhöhung der monatlichen Vorauszahlung für Heizung und Warmwasser widersprechen, haben Sie hierzu über folgendes Formular die Möglichkeit. Befüllen Sie das Formular um die notwendigen Angaben und senden Sie es dann ab.
    
     
      

Anpassung Ihrer Vorauszahlung

Wir wollen Sie vor den vorhersehbar hohen Nachzahlungen im Zuge der Heizkostenabrechnung vorsorglich schützen. Falls Sie auf Grund Ihres eigenen Heizverhaltens aktuell weniger Energie verbrauchen als letztes Jahr, können Sie uns gern auch einen selbst festgelegten Betrag über folgendes Formular mitteilen, den Sie bereit sind vorausschauend für die steigenden Heizkosten zu zahlen. Bitte beachten Sie, dass der Betrag nicht niedriger als Ihre derzeitige Heizkosten Vorauszahlungen sein darf.

Anforderung einer Mietzusammensetzung

Wenn Sie Sozialleistungen oder Wohngeld erhalten, müssen Sie die Heizkostenerhöhung Ihrem zuständigen Jobcenter, Sozialamt oder der Wohngeldstelle mitteilen. Dazu benötigen Sie eine aktuelle Mietzusammensetzung, die Sie über dieses Formular online anfordern können. Diese Bescheinigung stellen wir Ihnen per Post zu.

FAQs Heizkosten-Vorauszahlung

Sie haben Fragen zur Anpassung der Heizkosten-Vorauszahlung der HOWOGE?
Wir haben die häufigsten uns erreichenden Fragen beantwortet. Werfen Sie einen Blick in unseren Fragenkatalog.

Fragen zur Heizung

Bitte beantworten Sie zunächst einmal für sich folgende Fragen, um sicher zu gehen, dass eine Havarie vorliegt:

  • Haben Sie die Raumlufttemperatur mit Hilfe eines Thermometers gemessen? (eine Aussage wie „es fühlt sich kalt an/ mir ist kalt“ genügt nicht!)
    Hinweis: die Raumlufttemperatur muss in der Mitte des Raumes auf ca. 1 m Höhe gemessen werden (nicht neben der Tür, nicht an der Wand, nicht am Fenster etc.)
    Die Temperatur sollte in der Mitte des Raumes auf 1 m Höhe NEU 20 Grad Celsius betragen!
  • Wie ist die Stellung des Thermostates – haben Sie das auf die höchste Stufe gedreht?
  • Werden alle Heizkörper in ihrer Wohnung nicht warm?
  • Werden die Heizkörper bei Nachbarn im Haus ebenfalls nicht warm – wissen Sie das zufällig?
  • Eine Frage zum Wetter: war die Nacht/Tagtemperatur kalt genug? Unsere Anlagen werden über die Außentemperatur gesteuert. In sehr großen Häusern kann es etwas dauern, bis vom Anspringen der Heizung z.B. bei Außentemperaturen unter durchschnittlich 15°C die Heizwärme dann auch beim Mietenden fühlbar im Heizkörper ankommt.

Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantworten können, handelt es sich vermutlich um einen Havarie-Fall. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen zu den Geschäftszeiten (Mo/Mi/Do: 8-17 Uhr; Di: 8-19 Uhr; Fr: 8-13 Uhr) an unsere Dienstleister oder außerhalb der Geschäftszeiten an den Havariedienst. Den Kontakt können Sie dem Aushang in Ihrem Hauseingang oder unserer Website entnehmen.

Wenn Sie die Fragen überwiegend mit Nein beantworten können, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach kein akuter Havarie-Fall vor, sondern es handelt um die neue angepasste Heiztemperatur.

Um die Energie-Verbräuche zu reduzieren, haben wir die Vorlauftemperaturen unserer Heizungsanlagen zur Versorgung von Raumwärme abgesenkt. Es werden folgende Raumtemperaturen mindestens eingehalten:
Im Zeitraum von 06 bis 23 Uhr = 20°C
Im Zeitraum von 23 bis 06 Uhr = 18°C

Hinweis: Wann ist es eine Havarie?

Als Havarie im klassischen Sinne gelten

  • ein Rohrbruch,
  • der Ausfall von Elektrik,
  • der Ausfall der Wasserversorgung
  • sowie ein Heizungsausfall.

Von dem Einsatz von Radiatoren und Heizlüftern in den Wohnungen raten wir dringend ab, da dies das Stromnetz überlastet und so letztendlich zu einem Totalausfall der Stromversorgung des gesamten Hauses kommen kann.
Gleichzeitig möchten wir Sie eindringlich bitten, sparsam mit den vorhandenen Stromressourcen umzugehen. Ein elektronisch betriebener Heizlüfter oder Radiator verbraucht viel Strom und trägt somit nicht zum Energiesparen bei.
Tipp: Greifen Sie stattdessen auf kosten- und energiesparende Hausmittel wie Decken, warme Kleidung oder Wärmflaschen zurück.

Die abgedichteten Fenster Ihrer Wohnung verhindern einen Luftaustausch. Sind die Fenster im Herbst und Winter dauerhaft geschlossen, bleibt die warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft in der Wohnung. Die warme, feuchte Innenluft setzt sich dann am kälteren Fensterglas als Kondenswasser ab. Das Ergebnis sind beschlagene Fenster.
Daher sollten Sie während der Heizperiode mindestens zweimal am Tag, möglichst morgens und abends lüften. Nach Möglichkeit dabei alle Fenster und Türen jeweils für mindestens 10 bis 15 Minuten weit öffnen, damit es zu einem deutlichen Luftaustausch in der gesamten Wohnung kommt. Die sogenannte "Stoßlüftung" durch nur kurzzeitiges Öffnen einzelner Fenster oder die Lüftung durch gekippte Fenster reicht nicht aus. Nehmen Sie darüber hinaus bitte morgens einen Lappen und putzen Sie die Fenster trocken. Denn andernfalls kann es schnell zu Schimmelbildung an den Fugen der Fenster oder auch an Tapeten kommen.

Hinterfragen Sie bitte zunächst, seit wann diese Situation aufgetreten ist. Wir haben derzeit ein sehr hohes Anfrageaufkommen, so dass die Bearbeitung Ihrer Anfrage einige Zeit beanspruchen wird. Daher möchten wir Sie bitten sich zunächst selbst zu behelfen, indem sie unkompliziert eine Decke vor die zugige Stelle legen. Achten Sie darauf, dass die Nachbarschaft die Haustüren geschlossen hält, damit kommt weniger kalte Luft in den Hausflur und letztlich in die Wohnungen.

Sparen von Heizkosten und Warmwasser

Ein Weg, Kosten zu sparen, ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Die Wassertemperatur wird seitens der HOWOGE NICHT runter reguliert, da aufgrund von Legionellengefahr weiterhin die gleiche Vorlauftemperatur vorhanden sein muss.

Daher: um unserer aller Gesundheit nicht zu gefährden, bleibt die Temperatur für Warmwasser unverändert.

Tipp: Natürlich können Sie auch beim Warmwasser Energie und somit Kosten einsparen, indem Sie z.B. etwas weniger häufig oder etwas weniger lang duschen.

Achtung: Sie sollten alle 72 Stunden Warmwasser aus der Leitung entnehmen, um einem Legionellenbefall vorzubeugen. Mehr Informationen zum Thema Legionellen finden Sie unter www.howoge.de/trinkwasser

Bei einer durchgängigen Reduktion der durchschnittlichen Raumtemperatur um 1 Grad Celsius ist eine Einsparung von bis zu 6 Prozent möglich.

Beispielrechnung für eine 60m²-Wohnung mit durchschnittlichen Verbrauchskosten

Heizkosten gesamt 2021: 556,00 Euro/Jahr (vor Erhöhung)
Heizkosten gesamt 2022: 1.000,80 Euro/Jahr (nach Erhöhung)
abzüglich Trinkwarmwasser 2022: -300,80 Euro/Jahr
abzüglich Grundkosten für Raumheizung 2022: -200,00 Euro/Jahr
= Verbrauchskosten für Raumheizung 2022: 500,00 Euro/Jahr

Absenken der Raumtemperatur um 1°C ergibt eine Einsparung der Verbrauchskosten um durchschnittlich 6%: 30,00 Euro/Jahr
= Reduzierte Heizkosten gesamt 2022: 970,80 Euro/Jahr

Heizkosten-Erhöhung: allgemein

Generell gilt: Jeder Monat, in dem Sie eine höhere Vorauszahlung leisten, zählt. Daher geht die HOWOGE diesen Schritt und empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung außerhalb der regulären Betriebskostenabrechnung jetzt zu erhöhen. Nur so können Sie sich vor einer sehr hohen Nachzahlung im kommenden Jahr schützen.

Die HOWOGE verzichtet in diesem Jahr auf eine Anpassung der kalten Betriebskosten (z.B. Kosten für Grünanlagenpflege, Aufzugkosten, Beleuchtung Treppenhäuser) in der Jahresabrechnung, obwohl auch hier die Kosten allgemein steigen.

Vorsorglich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es dennoch bei der Abrechnung zu einer Nachzahlung kommen kann, je nachdem wie sich die weiteren Preiserhöhungen der Versorgungsunternehmen und Ihr persönlicher Energieverbrauch entwickeln. Diese Nachzahlung wird jedoch in jedem Fall geringer ausfallen, wenn Sie Ihre Vorauszahlung jetzt erhöhen.

Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale

Aktuell ist die Entwicklung nicht absehbar. Bitte bereiten Sie sich darauf vor, dass die Kosten für Ihre Gasheizung weiter steigen werden. Auch Fernwärme in Berlin wird überwiegend aus Erdgas erzeugt, so dass auch diese Wärmeversorgung mittelbar vom Erdgas abhängt und somit den entsprechenden Preissteigerungen unterworfen ist.

Um die Energie-Verbräuche zu reduzieren, werden die Vorlauftemperaturen unserer Heizungsanlagen zur Versorgung von Raumwärme abgesenkt. Es werden folgende Raumtemperaturen mindestens eingehalten:
Im Zeitraum von 06 bis 23 Uhr = 20°C
Im Zeitraum von 23 bis 06 Uhr = 18°C

​​​​Generell gilt: Jeder Monat, in dem Sie eine höhere Vorauszahlung leisten, zählt. Denn die Heizkosten steigen sehr stark. Die monatlichen Kostensteigerungen summieren sich. Daher geht die HOWOGE diesen Schritt und empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung außerhalb der regulären Betriebskostenabrechnung jetzt zu erhöhen. Nur so können Sie sich vor einer sehr hohen Nachzahlung im kommenden Jahr schützen. Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter  www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Die HOWOGE ist Absender des Anschreibens. Unser gesamter Postverkehr wird von unserem Dienstleister in Siegen digitalisiert. Um lange Postlaufzeiten zu vermeiden, geben wir daher unser Postfach in Siegen direkt als Absende- und Korrespondenzadresse an. Der Brief ist aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen in schwarz-weiß gedruckt, das betrifft insbesondere das HOWOGE-Logo.

Durch die sehr hohen weiteren Kostensteigerungen für Gas und Fernwärme bei den Energieversorgungsunternehmen, steigen aktuell auch die Heiz- und Warmwasserkosten für Ihre Wohnung. Um Sie im nächsten Jahr vor einer sehr hohen Nachzahlung zu schützen, empfehlen wir Ihnen dringend, Ihre Vorauszahlung deutlich zu erhöhen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir das Verfahren zur freiwilligen Anpassung der Vorauszahlung gestoppt haben. Im Verlauf hat sich gezeigt, dass die Kosten so stark steigen, dass wir das Erhöhungsniveau individuell passend ausrichten müssen.

Bitte bereiten Sie sich darauf vor, dass die Kostenentwicklung für Energie, insbesondere auch für Gasheizung, großen Unsicherheiten unterliegt und mit weiter steigenden Kosten zu rechnen ist.

Gehen Sie bitte davon aus, dass Sie deshalb möglicherweise dennoch eine Nachzahlung leisten müssen. Diese wird jedoch geringer ausfallen, wenn Sie Ihre Vorauszahlung jetzt rechtzeitig erhöhen. Sie können über Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Heizkosten nehmen. Praktische Tipps zum Energiesparen finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Heizkosten-Erhöhung: Willensäußerung

Sie können uns Ihre Änderungswünsche oder Ihren Widerspruch auch nachträglich mitteilen. Wenn Sie nicht bis zum 19.8.2022 auf die Erhöhung der Heizkosten-Vorauszahlung reagieren konnten, kann Ihr Änderungswunsch jedoch nicht bei der Abbuchung im Monat September berücksichtigt werden. Etwaige Differenzbeträge werden wir Ihnen zurückerstatten.
Gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. Ihr Änderungswunsch wird dann zum nächsten Abbuchungslauf berücksichtigt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können. 

Die Berechnung Ihrer Betriebskostenvorauszahlung erfolgte zu einem Zeitpunkt als die Energiekrise sich noch nicht so dramatisch dargestellt hat, wie sie sich inzwischen entwickelt hat. Daher möchten wir Ihnen mit unserer nochmaligen Anpassung dringend empfehlen, dieser neuen Berechnung zu folgen.

Die Abbuchung erfolgte aus einem automatisierten Zahlungslauf, der an Fristen gekoppelt ist. Sie können auch im Nachhinein Ihren Widerspruch einlegen oder die Höhe individuell anpassen. Gehen Sie bitte dazu auf www.howoge.de/heizkosten und nutzen Sie unser entsprechendes Formular. Nach Bearbeitung wird Ihnen der entsprechende Betrag rückerstattet.

Wenn Sie der Anpassung generell widersprechen wollen, gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können.

Falls Sie auf Grund Ihres eigenen Heizverhaltens aktuell weniger Energie verbrauchen als letztes Jahr, können Sie uns gern auch einen selbst festgelegten Betrag mitteilen, den Sie bereit sind vorausschauend für die steigenden Heizkosten zu zahlen. Gehen Sie bitte auf unsere Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und verwenden das dortige Eingabe-Formular. So kann eine Änderung der Vorauszahlung automatisiert und zeitnah erfolgen Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aktuell keine telefonische Änderung vornehmen können.

Fragen zur Höhe der monatlichen Anpassung:

Sollten Sie durch die neue Vorauszahlung in finanzielle Schwierigkeiten gelangen, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich umgehend an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Beratung Heizkosten“ oder schreiben Sie uns.

Haben Sie schon daran gedacht?
Möglicherweise steht Ihnen auch ein Mietzuschuss in Form von Wohngeld zu (Hinweis: Das ist nicht der Fall, wenn Sie Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II, BAfÖG erhalten).
Bitte prüfen Sie Ihren grundsätzlichen Anspruch unter www.kurzelinks.de/wohngeldrechner. Sollten Sie Anspruch haben, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Berliner Wohnungsamt/Wohngeldstelle. Dazu benötigen Sie eine Mietzusammensetzungsbescheinigung zur dortigen Vorlage für die Prüfung des Anspruches. Das Formular fordern Sie ganz einfach unter https://www.howoge.de/heizkosten an.

Hilfe bei der Antragstellung gibt es bei zahlreichen Beratungsstellen, beispielsweise bei der Caritas, dem Sozialverband, Mietervereinen oder auch der Wohngeldbehörde selbst.
Scheuen Sie nicht, Kontakt aufzunehmen und auch diese Hilfsangebote zu nutzen.

​​​​​Die Kostenannahmen beruhen auf den Zahlungen für Fernwärme und Gas, die die HOWOGE gegenüber den Energieversorgern aktuell leistet und die im Laufe der Jahres 2023 Ihnen gegenüber abgerechnet werden. Darüber hinaus haben wir uns bei der Erhöhung der Vorauszahlungen an Ihren Verbräuchen orientiert. Wenn Sie viel Heizenergie verbrauchen, haben Sie auch eine hohe Vorauszahlungs-Anpassung erhalten. Ein Weg, Kosten zu sparen ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter  www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

​​​​​Bei der Erhöhung der Vorauszahlungen haben wir uns an Ihren Verbräuchen orientiert. Wenn Sie viel Heizenergie verbrauchen, haben Sie auch eine hohe Vorauszahlungs-Anpassung erhalten. Ein Weg, Kosten zu sparen ist weniger Energie zu verbrauchen. Energiespartipps finden Sie in der aktuellen Mieterzeitung, auf unserer Homepage unter www.howoge.de/heizkosten und auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/gas-sparen-diese-kleinen-aenderungen-senken-ihren-gasverbrauch-71992

Sollten Sie einen überdurchschnittlich hohen Verbrauch haben, informieren wir Sie gesondert und bieten ein persönliches Gespräch – eventuell zusammen mit einem Energieberater – an. Hier werden Ihnen Maßnahmen zur Reduzierung der Verbräuche bei Heizung und Warmwasser aufgezeigt.

Fragen für Transferleistungsempfänger:innen:

Damit die zuständigen Ämter (wie Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldstelle) Ihre konkreten Ansprüche auf Übernahme der Vorauszahlungserhöhung prüfen können, benötigen Sie eine Mietzusammensetzungsbescheinigung zur dortigen Vorlage. Fordern Sie das Formular ganz einfach unter www.howoge.de/heizkosten an.

Sollten Sie dennoch Schwierigkeiten bei der Übernahme der Kosten bekommen, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Amt Heizkosten“.

​​​​​Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Übernahme der Kosten durch ein Amt haben, stehen Ihnen unsere Kundenbetreuung und unser Soziales Management beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich an kundenzentrum@howoge.de mit dem Stichwort „Amt Heizkosten“ oder schreiben Sie uns.

Kostenerstattung Rauchwarnmelder

Wegen der Rückzahlung zu den eingebauten Rauchwarnmeldern kommen wir unaufgefordert und gesondert auf Sie zu. Sie müssen dafür nichts weiter tun. Wir bitten Sie in der Sache um etwas Geduld. Hinweis: daraus können die Mehrkosten für Heizung nicht gedeckt werden, so dass wir eine Erhöhung der monatlichen Vorauszahlung dennoch dringend empfehlen.

Tipps zum Energie sparen

Sparen und Umwelt

Wir möchten nicht nur für unsere Mieter:innen da sein, sondern auch für unsere Umwelt. Deshalb engagieren wir uns für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Durch Ihr eigenes Verhalten können auch Sie als Mieter:in der HOWOGE einen Beitrag für die Umwelt leisten und damit sogar Geld sparen.

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Die Heizkosten werden einmal im Jahr abgerechnet. In der Heizkostenabrechnung wird eine Vorauszahlung und der tatsächliche Verbrauch ausgerechnet. Dann müssen Sie entweder Geld nachzahlen oder haben ein Guthaben.

Durch maßvolles Heizen können Sie unter Umständen Geld einsparen. Achten Sie bitte aber auf einen richtigen Umgang mit der Raumtemperatur und schaffen Sie ein gutes Verhältnis zwischen Heizen und Lüften.

In Toiletten und Spülen gehören nur Abwässer, aber unter keinen Umständen Müll. Toilettenpapier ist unbedenklich, weil es sich im Wasser auflöst. Manche Hygieneartikel können die Rohre verstopfen und in der Kanalisation und in den Klärwerken Schäden anrichten, z. B. Binden, Tampons, benutzte Zellstofftaschentücher oder Kosmetiktücher. Auch Medikamentenreste lassen sich nur schwer aus dem Abwasser filtern. Speisereste in den Rohren und in der Kanalisation locken Ratten an.

Entsorgen Sie Müll daher ausschließlich über die vorgesehenen Tonnen (-> Mülltrennung). Bitte beachten Sie: Bei einer Rohrverstopfung lässt sich normalerweise genau feststellen, wo sie entstanden ist. Sämtliche Reparaturkosten trägt die verursachende Stelle. Das kann teuer werden.

Wenn Sie weniger Wasser verbrauchen, dann sparen Sie auch Kosten für Wasser, Abwasser und für die Energie zum Erwärmen. Duschen zum Beispiel verbraucht dreimal weniger Wasser als Baden. Eine Toilettenspülung mit Spülstopp-Taste spart 50 % Wasser ein. Tropfende Wasserhähne sollten nicht nur für ein intaktes Wohngefühl repariert werden. Bis zu 50 Liter Trinkwasser verbraucht ein undichter Wasserhahn am Tag. Sie sollten nichtsdestotrotz Stehwasser in den Rohren vermeiden. Lesen Sie hierzu die Hinweise unter -> Gesundheit -> Legionellen.

Auch beim Benutzen einer Waschmaschine können Sie einiges beachten. Wählen Sie z.B. eine Temperaturstufe niedriger und sparen Sie damit Energie. Lesen Sie hierzu auch die Bedienungsanleitung Ihrer Waschmaschine.

Asbesthaltige Bodenplatten stellen kein Gesundheitsrisiko dar, denn die Asbestfasern sind in den Platten fest gebunden. Unbeschädigte Bodenplatten sind deshalb für Mieter:innen nach Auskunft des zuständigen Landesamtes für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) unbedenklich. Führen Sie keine Arbeiten wie Bohrungen, Schleifen oder Sägearbeiten an den Böden oder Wänden Ihrer Wohnung durch, wenn sich auf diesen offen verlegte PVC-Platten, Laminat oder Linoleum befinden. Vorhandene Platten, auch lose Teile, dürfen nicht entfernt werden und müssen unverzüglich den Geschäftsstellen der HOWOGE mitgeteilt werden. Die Bauteile werden daraufhin geprüft und in Abstimmung mit dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) wird eine sichere Entfernung etwaigen Asbests durch Spezialunternehmen veranlasst. Sofern Sie eigene Teppichböden oder andere Fußbodenbeläge entfernen wollen, unter denen sich Kunststofffliesen befinden, bitten wir Sie ebenfalls, dies vorab mit uns abzustimmen.

Hinweis: Beachten Sie die in Ihrem Mietvertrag aufgeführten Verhaltensregeln in Bezug auf Böden und Wände.

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Achten Sie in Ihrer Wohnung auf sogenannte Stromfresser. Im Haushalt verbrauchen Elektrogeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen, Fernseher oder PC rund die Hälfte des Stroms. Darum sollten Sie beim Neukauf auch immer auf den Energieverbrauch achten. Viele Geräte entnehmen im Standby-Modus sogar noch Strom, obwohl sie eigentlich ausgeschaltet sind. Und das nicht zu knapp. Das beste Gegenmittel ist eine schaltbare Steckerleiste. Mit einem Klick sind dann gleich mehrere Geräte vom Stromnetz getrennt.