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Neues Gesetz schützt Mieter

Wohnraumgesetz

Seit Jahresbeginn gilt das neue Wohnraumversorgungsgesetz Berlin. Ziel dieses Gesetzes ist es, vor allem die Mietenentwicklung in Berlin zu dämpfen und einkommensschwache Haushalte bei der Wohnraumversorgung noch besser zu unterstützen. Eine wichtige Neuerung: Der Senat fördert den Bau von Sozialwohnungen noch stärker. Bis 2026 planen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, darunter die HOWOGE, rund 60.000 Neubauwohnungen. Etwa ein Drittel davon ist geförderter Wohnungsbau. 55 Prozent der Neuvermietungen im Bestand erfolgen an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins (WBS). Auch die Mieterpartizipation wird noch mehr gestärkt: Zu den bereits bestehenden Mieterbeiräten werden noch zusätzlich Mieterräte eingeführt. Sie schicken künftig einen Vertreter in die Aufsichtsräte der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Ausführliche Informationen zum Wohnraumversorgungsgesetz Berlin finden Sie Anfang Juni in der nächsten Ausgabe der mieteinander. www.stadtentwicklung.berlin.de

Entscheidung: Stefan-Heym-Platz

Stefan-Heym-Platz

Reger Verkehr auf der Frankfurter Allee – viel Grün und schöne Sitzecken auf dem Stefan-Heym-Platz, Ecke Möllendorffstraße. Eine Oase der Erholung soll dort entstehen. Wie sie genau aussehen wird, steht jetzt fest: Mehr als 60 Prozent der teilnehmenden Lichtenberger sowie die Jury haben sich für den Vorschlag des Büros „gm013“ entschieden. Der Entwurf für die Neugestaltung des StefanHeym-Platzes sieht neben einem multifunktionalen Platz und einem Stadtbalkon für den Neubau auch einen Leseweg mit Sitznischen durch eine Gartenwelt vor. Baustart ist 2018. Damit der neue Platz bei allen Lichtenbergern gut ankommt, gab es vor der Entscheidung ein großes Mitmachprogramm des Bezirks Lichtenberg, der HOWOGE und der Stattbau GmbH. Es begann im Februar 2015 mit einer Workshop-Phase und endete im November 2015 mit dem Bürgervotum für den besten Entwurf. Mehr Infos unter www.howoge.de/shp

Doppel-Lob für Treskow-Höfe

Treskow-Höfe

Hochwertig, ökologisch und bezahlbar – die Treskow-Höfe sind uns gut gelungen. Das bestätigen gleich zwei Auszeichnungen. Im Februar erhielt die HOWOGE erstmals den „Deutschen Bauherrenpreis“. Die Jury lobte die „Klarheit und Detailqualität“ der Gestaltung sowie die soziale und generationenübergreifende Mieterstruktur. Auch der Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NaWoh) hat den Treskow-Höfen zwei Qualitätssiegel verliehen: eines für den Neubau von 378 Mietwohnungen sowie ein zweites für einen Altbau, der vollständig entkernt und mit 36 Mietwohnungen wieder aufgebaut wurde. Was das Projekt besonders nachhaltig macht: Alle Wohnungen haben barrierearme Zugänge und entsprechen dem Energiesparstandard „KfW-Effizienzhaus 70“. Auf dem Areal an der Treskowallee hat die HOWOGE 414 Mietwohnungen errichtet, inklusive altersgerechter Wohnungen, zweier Senioren-Wohngemeinschaften, einer Kita sowie vielfältiger Einzelhandelsangebote. www.gdw.de und www.nawoh.de

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