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So gedeiht Gemüse gut

So gedeiht Gemüse gut

Der eigene Gemüsegarten kann Freude machen – oder bitter enttäuschen. Vor allem, wenn nichts gedeiht. Gartenbauingenieur Gerald Vogel erinnert an die Grundregeln des Gartenbaus.

1. Gelassen bleiben

Mann in Liegestuhl

Legen Sie von Anfang an fest, wie Sie den Platz zwischen Nutz- und Zierpflanzen aufteilen. Machen Sie sich bewusst, dass gerade im Frühjahr beim Anbau von Gemüse regelmäßig viel Arbeit anfällt: anpflanzen, gießen, düngen, jäten. Prüfen Sie genau, wie viel Zeit Sie für den Garten aufbringen können und wollen. Und: Bleiben Sie gelassen!

Skizze machen

2. Skizze machen

Ein Garten will geplant sein: Eine kleine Skizze hilft, festzulegen, wo welche Pflanzen angepflanzt werden sollen. Wählen Sie Pflanzen oder Samen je nach der Beschaffenheit des Bodens und ihren Standortansprüchen aus: Tomaten wachsen am besten in einem lockeren Lehmboden und brauchen viel Sonne. Aufpassen bei Pflanzen wie Pfefferminze. Sie bildet unterirdische Ausläufer und kann den gesamten Garten überwuchern. Eine Wurzelsperre verhindert dies. Besser: Pfefferminze im Topf ziehen.

3. Gut kombinieren

Gut kombinieren

Nicht alle Pflanzen vertragen sich. Manche Gemüsesorten können sich sogar gegenseitig im Wachstum hemmen: Gurken mögen weder Salat noch Tomaten in der Nähe.
Günstiger ist ein Platz neben Dill. Blumenkohl wächst gut neben Sellerie, mag aber keinen Spinat.

Achten Sie schon bei der Planung darauf, „gute Nachbarn“ zusammenzusetzen. Beste Anbauweise: Mischkultur. Unterschiedliches Gemüse wächst gemischt in den Beeten.

Abstand zwischen den Pflanzen wahren

4. Abstand wahren

Viele Hobbygärtner pflanzen zu dicht an. Vor allem Kürbisse und Zucchini nehmen ihren Nachbarn viel Licht und Wasser. Die Pflanz- und Saattermine können je nach Gemüsesorte sehr unter- schiedlich sein. Sorgen Sie vor: Fenchel, Brokkoli oder Salat können auf dem heimischen Fenster- brett vorgezogen werden.

5. Maßvoll wässern

Nicht jede Pflanze muss täglich gegossen werden (Kartoffel), andere verzehren sich nach Wasser (Gurke). Ob der Boden Wasser braucht, erkennen Sie, indem Sie wenige Zentimeter des Bodens freilegen. Sind die unteren Erdschichten feucht, sind die Pflanzen bereits versorgt. Am besten morgens oder abends gießen, um die Verdunstung so gering wie möglich zu halten.

Maßvoll wässern


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