Neubau

Zahlen zum Zuhause
Mai 2016

Zahlen zum Zuhause

Die HOWOGE bringt höchst unterschiedliche Vorstellungen vom trauten Heim unter einen Hut: Der eine will ein großes Bad, der andere eine geräumige Küche. Wer sinnvoll planen will, sollte die Gewohnheiten der Mieter kennen. Aktuelle Daten aus Berlin und Deutschland.

33 Minuten

verbringt der durchschnittliche Deutsche morgens im Badezimmer, ein Drittel der Zeit unter der Dusche. Der Trend geht weg von der Wanne, hin zu großen, ebenerdigen Duschen. Sie sparen Wasser und sind im Alter bequemer. 

Zahnbürste

Beim Zähneputzen liegen Frauen und Männer fast gleichauf. Frauen schrubben nur 0,2 Minuten länger.

Hauptstadt der Singles

49 Prozent

In keiner anderen deutschen Metropole leben so viele Menschen allein wie in Ber-lin. Sie belegen 49 Prozent aller Wohnungen. 31 Prozent der Domizile teilen sich zwei Personen. Elf Prozent sind Dreipersonenhaushalte.

Schnellputzer

Schnellputzer

Eine kompakte Großstadtwohnung ist schnell gereinigt. Laut „Putzatlas 2015“ benötigen nur 23 Prozent der Berliner über drei Stunden für den wöchentli-chen Hausputz. Bei den übrigen geht’s schneller. 15 Prozent schaffen ihn sogar in nur eine Stunde.

90 Prozent

der über 65-jährigen HOWOGE-Mieter wür-den am liebsten in ihrer jetzigen Wohnung alt werden – bei Bedarf mit ambulanter Pflege. 

Sofas schrumpfen

Sofa

Kompakte Zweisitzer ersetzen zunehmend die üppigen Sitzlandschaften. Heutige Modelle brauchen rund 30 Prozent weniger Fläche als noch vor fünf Jahren. Rück- und Seitenlehnen sind wieder so zierlich gestaltet wie zuletzt in den 60er-Jahren. Kein Wunder: Der Trend geht zu kleineren Wohnungen, und die Leute ziehen häufiger um als früher.

36 Prozent

der Berliner leben in  einer Dreiraumwohnung.  Nur 18 Prozent haben vier  oder mehr Zimmer zur Verfügung.

Zwei plus eins

Zwei plus eins

Die Berliner Durchschnitts-familie lebt zu dritt:
Vater, Mutter und ein Kind teilen sich 91 Quadratmeter. 

Bald vier Millionen?

Bis 2030 soll die Berliner Bevölkerung auf 3,83 Millionen steigen – rund 270.000 Menschen mehr als heute. Am stärksten soll der Bezirk Pankow wachsen (plus 16 Prozent). Es folgen Reinickendorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg (jeweils plus 9 Prozent).

Arno Brandlhuber

Das Wohnzimmer hat sich überholt. Die Schrankwand stirbt aus. Wir werden Arbeiten und Wohnen viel stärker verbinden.

Arno Brandlhuber, Berliner Architekt auf Deutschland-Radio Kultur zum "Ende des Wohnzimmers"

8,6 Minuten duschen die Berliner im Schnitt

must have

Auf diese Ausstattung wollten Wohnungssuchende in Berlin 2014 nicht verzichten:

  1. Balkon
  2. Einbauküche
  3. Aufzug
  4. Parkplatz