Meine HOWOGE

Von Nebenkosten und Rosensträußen

Von Nebenkosten und Rosensträußen

Ob telefonisch oder persönlich – Marina Scheibe ist immer für die Mieter der HOWOGE erreichbar. Als Mitarbeiterin im Zentralservice ist sie die allererste Ansprechpartnerin. Ein Besuch am anderen Ende der Leitung.

Wenn sie auf der Straße freundlich gegrüßt wird, und es sind nicht zufällig Freunde, dann weiß Marina Scheibe sofort: Es sind Mieter der HOWOGE, die sie aus dem Kundenzentrum im Ostseeviertel kennen. „Wir werden oft erkannt“, erzählt sie über sich und die anderen Kolleginnen vom Kundenservice, „und ich selbst kenne auch viele Mieter.“

Seit rund 30 Jahren arbeitet Marina Scheibe bei der HOWOGE. Angefangen hat sie 1986, noch bei der "Kommunalen Wohnungsverwaltung" (KWV). Als junge Mutter war sie froh über einen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung. Das erleichterte den Alltag mit zwei kleinen Kindern. Im Laufe der Jahre hat sie in verschiedenen Bereichen des Unternehmens gearbeitet, zum Beispiel in der Instandhaltung, in der Vermietung, und ab den 1990er-Jahren immer mehr in der Kundenbetreuung.

Heute sitzt sie im Zentralservice des Kundenzentrums im Ostseeviertel, der ersten Anlaufstelle für Mieter und Wohnungsinteressenten aus der Gegend. Hier fühlt sie sich zu Hause: „Ich arbeite gern im direkten Kontakt mit den Kunden,“ sagt Marina Scheibe. „Jeder hat ein anderes Anliegen, das macht die Aufgabe so interessant.“

Zum Alltag im Zentralservice gehören die telefonischen Anfragen nach einem Wohnungsangebot ebenso wie die persönliche Vorstellung von Mietinteressenten. Es kommen Mieter, die wegen einer Reparatur nachhaken, die sich über einen lärmenden Nachbarn beschweren, oder solche, die Fragen zur Nebenkostenabrechnung haben.

„Viele der Anfragen können wir im Zentralservice ganz schnell klären“, berichtet Marina Scheibe, „wir können beispielsweise Auskünfte zu Kündigungsfristen oder rechtlichen Schritten beim Nachbarschaftsstreit geben. Wir können auch Handwerker beauftragen.“ Nur was der Zentralservice nicht klären kann – etwa Entscheidungen, die mit Geld oder baulichen Veränderungen zu tun haben – leitet er an die zuständigen Kundenbetreuer weiter.

„Wichtig ist, dass auch bei uns im Kundenzentrum alles vertraulich behandelt wird“, erklärt Marina Scheibe. Im Gespräch „unter vier Ohren“, wie sie es nennt, erfährt die Mitarbeiterin im Zentralservice auch von so manchem persönlichen Schicksal. Dann ist nicht nur ihre fachliche Kompetenz gefragt, sondern oft auch ihre menschliche – mit Trost und Rat.

Dazu ein anonymes Beispiel: Nur wenige Wochen, nachdem er mit seiner Freundin eine Wohnung bezogen hatte, kam ein Mann mit traurigem Gesicht zu Marina Scheibe ins Kundenzentrum. Er benötige eine kleinere Wohnung, weil seine Freundin ihn verlassen wolle.

Marina Scheibe hörte ihm zu, nahm die Wohnungsanfrage auf und riet ihm gleichzeitig, es doch noch einmal mit einer Versöhnungsinitiative zu versuchen. „Mit einem schönen Rosenstrauß und Abendessen bei Kerzenschein“, wie sie schmunzelnd erzählt. Drei Wochen später kam der Mieter wieder ins Kundenzentrum, diesmal mit strahlender Miene. Das Paar blieb zusammen, die Anfrage für eine Einzimmerwohnung wurde storniert.

Die HOWOGE-Kundenzentren

Für Mieter wie Mietinteressenten der HOWOGE sind die fünf Kundenzentren und das Servicebüro Buch die ersten Anlaufstellen. Erreichbar sind sie montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 17 Uhr, dienstags bis 19 Uhr sowie freitags bis 13 Uhr per Telefon, Fax oder E-Mail. Sie können auch persönlich vorbeikommen. Eine Liste mit allen Kundenzentren finden Sie auf unserer Kontaktseite.