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Rechte für Mieter

Rechte für Mieter

Seit Januar gilt das Berliner Wohnraumversorgungsgesetz. Es schützt vor extremen Mietsteigerungen und dämpft die Mietpreise. Das Wichtigste für HOWOGE-Mieter.

Berlin wächst – schon 2020 werden rund vier Millionen Menschen in der Stadt wohnen. Um die Entwicklung sozial abzufedern, gilt seit Januar das Berliner Wohnraumversorgungsgesetz. Es betrifft vor allem die Mieterinnen und Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, darunter die HOWOGE. Mit rund 300.000 Wohnungen haben die „Landeseigenen“ einen Anteil von rund 17 Prozent am Mietwohnungsmarkt Berlins – und spielen daher eine große Rolle bei der Dämpfung der Mietenentwicklung. Hier die wichtigsten Einzelheiten.

Senat fördert Neubau

Senat fördert Neubau

Bis 2026 bauen und kaufen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften rund 60.000 neue Wohnungen. 16.000 davon errichtet die HOWOGE.

Mietzuschuss

30 %

Jeder Haushalt in einer öffentlich geförderten Wohnung (erster Förderweg) soll höchstens 30 Prozent seines Nettoeinkommens (nach Steuern und Sozialabgaben) für die Kaltmiete ausgeben müssen. Wer mehr zahlt, bekommt einen Mietzuschuss. Dafür müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. So gibt es festgelegte Flächen für die unterschiedlichen Haushaltsgrößen. Anträge bearbeitet – im Auftrag des Landes Berlin – das Antragscenter Mietzuschuss: zgs consult GmbH, Brückenstr. 5, 10179 Berlin, Telefon: (030) 28 40 93 02,
www.mietzuschuss.berlin.de

Neuer Mieterrat

Neben den erfolgreich tätigen Mieterbeiräten führen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften 2016 jeweils einen zusätzlichen Mieterrat ein. Ein solcher berät auch die HOWOGE bei Neubau-, Modernisierungsund Instandsetzungsprojekten, bei der Quartiersentwicklung sowie bei Eröffnung und Pflege von Gemeinschaftseinrichtungen. Der Mieterrat entsendet ein stimmberechtigtes Mitglied sowie einen Gast in den Aufsichtsrat.

Kostengünstiger Neubau

Kostengünstiger Neubau

Jede dritte Neubauwohnung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften muss eine Sozialwohnung sein. Das heißt: Die Kaltmiete beginnt bei 6,50 Euro.

Vorrang für Geringverdiener

Noch stärker als zuvor kümmern sich die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen um die Wohnraumversorgung für Berliner mit geringem Einkommen – natürlich auch die HOWOGE. 55 Prozent aller neu abgeschlossenen Mietverträge sollen künftig solchen Haushalten zugutekommen, deren Einkommen unterhalb der Grenzen des Wohnraumversorgungsgesetzes liegen.

Mehr Eigenkapital

Mehr Eigenkapital

Das Gesetz stärkt die Eigenkapitalausstattung der Landeseigenen – eine Voraussetzung dafür, dass deren Bestände bis 2025 von knapp 300.000 auf 400.000 Wohnungen wachsen können.

Der HOWOGE-Mieterrat

Informieren Sie sich auch hier zum neuen Mieterrat.