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HOWOGE Mieterrat Wahlergebnis

So haben Sie gewählt:
der neue Mieterrat der HOWOGE

Die HOWOGE-Mieter haben entschieden und neun Vertreter in den neuen Mieterrat gewählt. Die Mindestwahlbeteiligung wurde mit fast 17 Prozent deutlich überschritten. Ein Bericht von der Stimmenauszählung.

Für einen Moment herrscht Aufregung in der Wohnungsmacherei. Vom 8. bis 10. August werden hier in den hellen Räumen im ersten Stock eines Hochhauses am Anton- Saefkow-Platz die Stimmen zur HOWOGEMieterratswahl ausgezählt. „Gilt das?“, ruft einer der 14 Wahlhelfer, die um einen fast zehn Meter langen Tisch sitzen, die Umschläge mit den Stimmzetteln öffnen, diese entfalten und zur Auszählung in handliche Häufchen stapeln. Auf einem der Wahlzettel ist der gewünschte Kandidat nicht angekreuzt, wie es in den Wahlunterlagen vorgeschrieben ist, sondern mit Kugelschreiber umkringelt. Ines Neuwirth, Vorsitzende der Wahlkommission, und ihre Kollegen stecken die Köpfe zusammen und diskutieren: Ist die Stimme trotzdem gültig? Nach kurzer Diskussion einigt sich die Wahlkommission und verkündet für alle hörbar: Der Wählerwille ist eindeutig zu erkennen, die Stimme zählt. Von 56.008 wahlberechtigten HOWOGEHaushalten hatten 9.411 rechtzeitig bis 5. August ihre Stimme abgegeben. Das entspricht 16,8 Prozent. „Die hohe Wahlbeteiligung ist ein toller Erfolg“, betont Ines Neuwirth. Denn die vom Senat vorgeschriebene Mindestwahlbeteiligung von fünf Prozent ist damit deutlich überschritten.

Der neue HOWOGE Mieterrat
Ines Neuwirth, Vorsitzende der Wahlkommission
Ines Neuwirth, Vorsitzende der Wahl-
kommission, und 70 weitere Mieter und Mitarbeiter der HOWOGE halfen beim Auszählen.

„Es war eine Herausforderung, die Fülle der Briefe zu bewältigen“, berichtet Ines Neuwirth. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Mieter so rege beteiligt haben – als Kandidaten, als Wähler und auch beim Auszählen der Stimmen. Die Bereitschaft mitzuwirken war riesengroß.“ Mehr als 70 Mieter und Mitarbeiter der HOWOGE waren drei Tage lang damit beschäftigt, die Stimmzettel auszuzählen. Einer der Wahlhelfer: Bernd Förster (68) aus Wartenberg. „Das ist doch komplizierter als gedacht“, berichtet der pensionierte Lehrer. „Es ist erstaunlich viel Handarbeit erforderlich. Man muss aufpassen, dass man nicht nach einer gewissen Zeit in einen Automatismus verfällt, sondern immer aufmerksam bleibt.“

Die Sorgfalt hat sich gelohnt. Nun stehen die Mitglieder des neu geschaffenen Mieterrats fest (siehe Grafik). Die neun Mieter – je drei aus den Wahlbezirken Nord, Mitte und Süd – werden künftig die Interessen der Mieter gegenüber der Unternehmensführung vertreten. Sie werden außerdem mit einem stimmberechtigten Vertreter im Aufsichtsrat den Kurs der HOWOGE mitbestimmen. Am 22. September tritt der Mieterrat erstmals zusammen. Auf www.howoge.de/mieterrat finden Sie aktuelle Informationen.

Mieterrat: So wurde gewählt

137 Mieterinnen und Mieter hatten sich um einen Sitz im neuen HOWOGEMieterrat beworben. Von den 9.411 eingegangenen Stimmzetteln wurden 304 als ungültig gewertet, zum Beispiel, weil mehr als ein Kandidat angekreuzt oder Kommentare auf dem Wahlzettel vermerkt waren. In Zweifelsfällen entschied die Wahlkommission vor Ort. Alle Entscheidungen wurden sorgfältig protokolliert.

22. September
22. September

Aus drei Wahlbezirken entsenden HOWOGEMieter Vertreter in den Mieterrat

16,8 Prozent

der wahlberechtigen HOWOGE-Haushalte haben abgestimmt. Am geringsten war die Wahlbeteiligung im Wahlbezirk Nord (14,2 Prozent), am höchsten im Wahlbezirk Süd (18,7 Prozent). Im Wahlbezirk Mitte stimmten 16,7 Prozent ab.

9.411 HOWOGE-Haushalte

nahmen an der Wahl teil. 9.107 Stimmzettel waren gültig.