Mein Berlin

Die Geschichte von Hohenschönhausen
Jan 2015

Ein Bezirk entsteht – Meilensteine aus 30 Jahren

Am 9. Februar 1984 wurde der Grundstein für die Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen gelegt. Mit seinen fünf-, sechs- und elfgeschossigen Bauten sowie den Punkthochhäusern entlang der Zingster Straße dient der Stadtteil als Beispiel für Wohnungsbau im großen Stil. Zwischen 1984 und 1990 – in nicht einmal fünfeinhalb Jahren – entstanden hier rund 30.000 Wohnungen. Neben den vier Wohngebieten gehörten Schulen, Kindergärten, Kaufhallen, Wohngebietsgaststätten und Kultureinrichtungen zum damaligen Bauprogramm. Am Reißbrett geplant, verfügt das Wohngebiet über eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berliner Innenstadt – damals wie heute. Aktuell leben in Hohenschönhausen etwa 110.000 Menschen.

Ein Bezirk entsteht:

  • 9. Februar 1984 – Grundsteinlegung in der Barther Straße 3 für das Quartier „Hohenschönhausen Nord“
  • Ende 1984 – 3.800 Wohnungen nahe der heutigen Falkenberger Chaussee sind bereits bewohnt
  • 1. September 1985 Gründung des Bezirks Hohenschönhausen
  • 14. April 1986 – Übergabe der Ersten Bauabschnitte mit allen Dienstleistungs- und kommunalen Einrichtungen am Mühlengrund zwischen Matenzeile und Rüdickenstraße sowie Einweihung des Mühlenradbrunnens 
  • 30. September 1986 – Fertigstellung des ersten Hochhauses an der Zingster Straße
  • 5. Oktober 1989 – Setzen des letzten Plattensegments Wartiner Straße, Ecke Passauer Straße
  • 1990 – Fertigstellung aller Wohnungen, weiterer Neubau von Wohnungen durch die HOWOGE
  • 1994 / 1995 Bau des Lindencenters am Prerower Platz
  • 2001 Zusammenschluss der Bezirke Hohenschönhausen und Lichtenberg, Hohenschönhausen ist Ortsteil des Bezirks Lichtenberg

 

 

 

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