Mein Berlin

30 Jahre Neu-Hohenschönhausen

30 Jahre Neu-Hohenschönhausen

1984 begann der Ausbau von Neu-Hohenschönhausen. Der Stadtteil feiert das Jubiläum – und wächst weiter.

Neu-Hohenschönhausen hat Geburtstag. „Das wollen wir ein Jahr lang gemeinsam feiern“, sagte Bezirksbürgermeister Andreas Geisel bei der Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr am 13. Februar 2014. Geisel rief die Anwohner auf, sich mit Ideen und Aktionen zu beteiligen (siehe rechts). Am 9. Februar 1984 war in der heutigen Barther Straße 3 die Grundsteinlegung für das Neubaugebiet in Hohenschönhausen. In gut fünf Jahren entstanden rund 30.000 Wohnungen für 90.000 menschen. Zum Bauprogramm gehörten auch Straßenbahnen, Schulen, Kitas, Kaufhallen und Kultureinrichtungen. Von den Planungserfahrungen aus 30 Jahren profitiert der Stadtteil heute noch: Denn Hohenschönhausen wächst wieder. Wie in den 80er-Jahren ziehen immer mehr Familien mit Kindern in den Kiez. Sie schätzen die günstigen, komfortablen Wohnungen. rund 22.500 davon gehören der HOWOGE. „Ein Leerstand von unter einem Prozent zeigt uns, dass die oft mit Vorurteilen belegten Großsiedlungen von ihren Bewohnern durchaus positiv betrachtet werden“, betonte HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch anlässlich des Jahrestags. „Dieses Potenzial gilt es zu erhalten und auszubauen.“ In den kommenden Jahren investiert die HOWOGE weiter in den Stadtteil. In einem ersten Schritt entstehen bis 2016 rund 300 neue Wohneinheiten. Hohenschönhausen ist also auch mit 30 noch lange nicht ausgewachsen.

Jubiläum

Zweimal 30

Hohenschönhausen feiert doppelt Jubiläum: Grundsteinlegung 1984 und im kommenden Jahr die Gründung des gleichnamigen Stadtbezirks im September 1985. Die Einwohner sind aufgerufen, sich mit Ideen und Beiträgen zu beteiligen.