Kiezgeschichten

Perfekt für Picknicks

Perfekt für Picknicks

Ausgelassen in der Sonne liegen und kleine Köstlichkeiten genießen: Im Frühjahr lädt das satte Grün in den Parks dazu ein, sich mit einem Picknickkorb unter einen alten Baum zu legen oder auf einem kleinen Hügel den Blick schweifen zu lassen.

Während eine Picknickdecke fast überall ausgebreitet werden darf, dürfen Grillfans nur auf ausgewiesenen Plätzen Feuer machen. Ein Überblick über die schönsten Picknick- und Grillplätze im Bezirk Lichtenberg.

Grillen in Lichtenberg

Glühende Holzkohle und saftiges Fleisch gehören für Freizeitgriller einfach zusammen: Einer der beliebtesten der insgesamt vier öffentlich ausgewiesenen Grillplätze im Bezirk ist der Platz im Fennpfuhlpark. Direkt am See gelegen und über die Karl-Lade-Straße erreichbar, finden Steakfans einen massiven Holztisch und einen fest montierten Stahlgrill. Weitere solche Plätze gibt es auch im Stadtpark an der Parkaue, am Rudolf-Seiffert-Grünzug und an der Ahornallee in Wartenberg.

Obstsalat im Kirschgarten

Vor dem Spaziergang durch die Wartenberger Feldmark sollte ein Stopp am Japanischen Tor am Hagenower Ring eingeplant werden. Das vom Holzbildhauer Wolfgang Stübner geschaffene Denkmal stiftete 1995 die Japanische Botschaft zur deutschen Wiedervereinigung. Bei einem Picknick auf den bereitstehenden Bänken kann dabei nicht nur japanische Architektur bewundert werden. Der benachbarte Garten mit rund 70 Kirschbäumen schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre. Im benachbarten Skatepark Wartenberg können sich Kinder und Erwachsene mit Skateboards und Inlinern vergnügen.

Grünes Rückgrat von Friedrichsfelde

Vielen Anwohnern bestens bekannt, bei anderen jedoch noch ein Geheimtipp: Der Grünzug am Kraatz-Tränkegraben wird auch das „grüne Rückgrat von Friedrichsfelde“ genannt. Am Weg entlang des Bachs wachsen Sträucher, Röhricht und Uferstauden. An der Sewanstraße 43 beginnend führt er über die Volkradstraße bis zur Erich-Kurz-Straße und lädt nicht nur zum Flanieren, sondern auch zu Picknickpausen in der Idylle ein.

Picknick am See

Der Park am Obersee bietet mit seinen Wiesen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten die ideale Kulisse für ein Picknick mit Seeblick. Dabei können die Rastenden den schwimmenden Enten zusehen und den Ausblick auf uralte Bäume genießen – darunter etwa die schöne Trauerweide, die gleich am Parkeingang an der Oberseestraße die Grünanlage prägt. Ausgedehnte Spaziergänge lassen sich zudem an der Rummelsburger Bucht unternehmen: Hier gibt es an der Straße An den Knabenhäusern einen Aussichtspunkt und große Sitzbänke, auf denen jeder Picknickkorb genügend Platz findet.

Rast auf der Schafweide

Der Name scheint es schon zu verraten: Der Landschaftspark Herzberge am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge an der Herzbergstraße bietet den Picknick-Begeisterten alles, was das Herz begehrt. Neben dem Wald sind besonders die dort grasenden Rauwolligen Pommerschen Landschafe eine echte Attraktion: Spaziergänger können an teils überdachten Rastmöglichkeiten Halt machen und ihre hartgekochten Eier auspacken. Ein kleiner Trimm-Dich-Pfad bietet zudem Entspannungs- und Dehnübungen nach dem üppigen Picknick.

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Picknickmöbel an den Krugwiesen

Das Landschaftsschutzgebiet Falkenberger Krugwiesen liegt direkt hinter dem Dorf Falkenberg. Dort finden Spaziergänger am Ende der Dorfstraße auch Holzmöbel, auf denen es sich prima picknicken lässt. Dabei können die Picknicker ihren Blick über die Feldflur schweifen lassen. Bei einem kleinen Verdauungsspaziergang lassen sich zahlreiche Tiere beobachten und viele seltene Pflanzen finden.

Ganz ohne Korb

Genuß ohne Picknickkorb? Dazu lädt der öffentliche Früchtegarten am Grünzug Hönower Weg ein. Er befindet sich auf Höhe der Dolgenseestraße und macht – je nach Vegetationszeit – den Picknickkorb überflüssig. Unter dem Motto „Essbare Stadt“ darf geerntet und gekostet werden, was die Natur bereithält. So wandern Heidelbeeren, Äpfel, Kirschen oder Pflaumen von der Hand in den Mund.

Garten mit Grill und Lehmofen

Nicht zuletzt bietet der Interkulturelle Garten in der Liebenwalder Straße 8–12 mit seinem Lehmofen, einer Grillmöglichkeit und zahlreichen Bänken die Gelegenheit, sich gemeinsam mit den Nachbarn auszutauschen. Hochbeete bieten auch Rollstuhlfahrern die Möglichkeit, sich gärtnerisch zu betätigen. Jeden Mittwoch lädt ein Café zum Kennenlernen ein. Hier sitzt man auch bei regnerischem Wetter im Trockenen. Der Sommer kann kommen!