Kiezgeschichten

Bunt gemischt, für Jung und Alt
Mär 2015

Bunt gemischt, für Jung und Alt

Im Frühjahr 2015 werden die ersten Neubauten der HOWOGE fertig. Die Mieter sind voller Vorfreude und bereiten den Umzug ins neue Zuhause vor.

Manchmal findet sich ein neues Zuhause im Vorbeifahren. Eines Sonntags radelte Klaus Schönberg die Konrad-Wolf-Straße entlang und sah ein Schild: „Tag der offenen Baustelle“. Auf dem Gelände der früheren Zuckerwarenfabrik in Hohenschönhausen wuchsen damals neue Häuser in den Himmel. „Das hat mich sofort interessiert“, erzählt der 75-jährige Rentner. „Mich begeistern solche Bauvorhaben, und die Gegend ist mir wohlvertraut.“ Vor 50 Jahren fing der gebürtige Gernroder in der nahen Große-Leege-Straße als Ingenieur für Fertigungstechnik an. 1974 zog er mit seiner Familie in die benachbarte Hohenschönhauser Straße. „Sonntags waren wir oft im Sportforum zum Eislaufen“, erinnert sich Schönberg.

Die Wohnanlage gefiel Klaus Schönberg so gut, dass er sofort im Kundenzentrum nachfragte. Im November hat er als Erster einen Mietvertrag unterschrieben, im März ist der Umzug. Dass es in allen fünf Häusern des neuen Quartiers einen Aufzug gibt, war für Klaus Schönberg ein wichtiges Argument für den Wohnungswechsel. „Ich habe Arthrose in den Beinen“, erklärt er. „Wenn es schlimmer werden sollte, bleibe ich dort mobiler.“

Mandy (32) und Hannes (34) ließen sich für die Wohnungssuche mehr Zeit. Die beiden Krankenkassen-Angestellten leben seit neun Jahren in Karlshorst. Sie schätzen die Kombination aus Großstadt und Natur und wollten gern hier bleiben. Nur etwas größer sollte die Wohnung sein. Schon 2011 hatte das junge Paar bei seinem HOWOGE-Kundenzentrum angefragt. „Damals konnte uns die Kundenbetreuerin nicht helfen“, erinnert sich Mandy. „Aber wir haben von dem Bauprojekt Treskow-Höfe erfahren. Und weil wir so langfristig gesucht haben, sind wir nun unter den Ersten, die im April dort einziehen können.“

Für Hannes ist es eine Rückkehr zu den Wurzeln: Sein Vater und seine Mutter lebten in den 1970er-Jahren auf demselben Grundstück – als Studenten im Wohnheim. Das Zimmer kostete damals zehn Ostmark pro Monat. „Mein Vater findet die Entwicklung natürlich toll“, sagt Hannes und lächelt, „auch wenn die Miete natürlich nicht mehr dieselbe ist.“

Hier wohnen Jung und Alt unter einem Dach. Das macht Karlshorst so lebenswert.

Für Studenten ist auch heute Platz. In den Treskow-Höfen entsteht ein Quartier mit verschiedensten Wohnungstypen – für Singles, Paare und Familien. Dazu eine Kita und zwei Wohngemeinschaften für ältere Menschen. Hannes ist zuversichtlich, dass eine gute Nachbarschaft entsteht. „Schon unser jetziges Wohnhaus ist bunt gemischt“, berichtet Hannes. „Hier wohnen Jung und Alt unter einem Dach“, sagt Hannes. „Das macht Karlshorst so lebenswert.“ Die verbleibenden Wochen vor dem Einzug nutzen die neuen Mieter für letzte Vorbereitungen. Mandy und Hannes sind auf der Suche nach einer Küche. Die kauft sich in den Treskow-Höfen jeder Mieter selbst. „Im Frühjahr schwofen wir durch die Möbelhäuser und gucken, was es so gibt“, sagt Hannes fröhlich. Klaus Schönberg hat viel Zeit in der Werkstatt verbracht, hat dort einen Schuhschrank gebaut. Sogar seine Werkbank hat er schon so angepasst, dass sie in den neuen Abstellraum passt. „Ich habe mir schon tausend Varianten überlegt, wie ich die Möbel stellen werde“, erzählt Klaus Schönberg. „Gedanklich ist der Umzug schon perfekt vorbereitet.“

Alle Projekte im Überblick

Sie interessieren sich für eine Neubau-Wohnung der HOWOGE? Einen Überblick über alle Projekte finden Sie unter www.howoge.de/baut